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Kreis meldet elf weitere Corona-Tote

Corona im Kreis Viersen : Kreis meldet elf weitere Corona-Tote

Die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie stieg auf 175. Der Inzidenz-Wert im Kreis Viersen sank am Dienstag leicht auf 143.

Elf weitere Einwohner des Kreises Viersen sind an den Folgen ihrer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Das teilte der Kreis am Dienstag mit. Bei den Verstorbenen handelt es sich um sechs Frauen zwischen 80 und 96 Jahren sowie fünf Männer zwischen 70 und 92 Jahren. Sechs von ihnen wohnten in Viersen, zwei in Nettetal, eine in Niederkrüchten und zwei in Grefrath. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen im Kreis Viersen seit Beginn der Pandemie auf 175.

Am Dienstag ging der Inzidenz-Wert weiter leicht zurück: Die Zahl der neuen bestätigten Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner sank von 148 auf 143. 33 Neuinfektionen wurden dem Kreisgesundheitsamt gemeldet, aktuell gelten 622 Personen im Kreis Viersen als infiziert. 834 Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in häuslicher Quarantäne.

In den sechs Krankenhäusern im Kreis Viersen wurden am Dienstag 64 Infizierte werden stationär behandelt, davon befanden sich zehn auf Intensivstationen. Acht von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

In zwei Pflegeeinrichtungen in Nettetal gab es Neuinfektionen. Betroffen ist das Haus Breyell am Lambertiturm. Dort wurden zwei Bewohner positiv getestet (damit nun insgesamt zehn). In der Kurzzeitpflege des Seidenhofs wurde ein Mitarbeiter positiv aufs neuartige Coronavirus getestet.

Die nachgewiesenen Fälle aus dem Kreis Viersen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

Viersen: 218 aktuell Infizierte (-14), Nettetal: 111 (-15), Brüggen: 21 (-5), Niederkrüchten: 5 (-1), Schwalmtal: 19 (keine Änderung zu Montag), Kempen: 68 (-9), Willich: 69 (-14), Grefrath: 38 (-4), Tönisvorst: 73 (-11).

Seit Beginn der Pandemie wurden 6723 Corona-Fälle im Kreis Viersen nachgewiesen. 5926 Menschen sind genesen, 175 verstorben.

(mrö)