Kreis-Klimakonzept mit Brüggen und Schwalmtal

Klimaschutz in Brüggen und Schwalmtal : Kreis-Klimakonzept mit Brüggen und Schwalmtal

Die Mitglieder der Fachausschüsse sprachen sich für eine Beteiligung aus. Entscheiden werden die Räte.

In den Gemeinden Brüggen und Schwalmtal sind die ersten Schritte unternommen worden, damit sich beide künftig am „Integrierten Klimaschutzkonzept“ des Kreises Viersen beteiligen können.  In Schwalmtal war dies Thema im Haupt- und Finanzausschuss, in Brüggen beschäftigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Bauen und Klimaschutz mit diesem Thema.

Der Kreis hatte mit den Kommunen Tönisvorst, Viersen, Niederkrüchten und Grefrath  von 2012 bis 2014 ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ erarbeitet, ein Jahr danach kam Klimaschutzmanager Felix Schütte dazu. Aktuell sucht der Kreis unter den Kommunen, die noch keine Klima-Partner sind, weitere Unterstützer. In Brüggen und Schwalmtal hat er sie jetzt gefunden. Der Kreis plant nämlich, das vorliegende Konzept fortzuschreiben und hat damit ein externes Büro beauftragt. Die Kosten werden auf 70.000 bis 100.000 Euro geschätzt; der Kreis trägt sie zur Hälfte. Die übrigen 50 Prozent sollen, in Abhängigkeit von der Größe, zwischen den übrigen Partner aufgeteilt werden

Im Hauptausschuss im Schwalmtal folgten die Mitglieder mit großer Mehrheit dem Verwaltungsvorschlag. Durch den beitritt zum Kreis-Klimakonzept will die Gemeindeverwaltung Geld für einen eigenen Klimaschutzmanager sparen und gleichzeitig die bereits vorhandene Kompetenz beim Kreis bei diesem Thema nutzen. Die endgültige Entscheidung dazu treffen die Mitglieder des Gemeinderats. Das Gremium tagt das nächste Mal am Mittwoch, 19. Februar, um 19 Uhr, im Rathaus in Waldniel.

In Brüggen berichtete Klimaschutzmanagerin Renate Kirsch von dem Treffen zwischen Fachbereichsleitern und  Vertretern des Kreises Viersen. Auch Kirsch konnte in einer künftigen Teilnahme am Integrierten Klimaschutzkonzept ausschließlich Vorteile für Brüggen erkennen. Sie habe „überall Synergie-Effekte“ ausmachen können. Der Auftrag für die Fortschreibung des Konzepts soll vor dem Sommer vergeben werden; im Jahr  2021 soll sie fertig sein. Wie bisher solle jede Kommune eigene Schwerpunkte einbringen können.