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Kreis erhält weniger Impfdosen - weniger Impftermine verfügbar

Corona-Pandemie : Weniger Impfdosen für den Kreis Viersen - weniger Impftermine

Im Mai können voraussichtlich weniger Menschen als eigentlich geplant im Kreis Viersen Corona-Impftermine vereinbaren. Was dahinter steckt.

In den kommenden Wochen wird das Land Nordrhein-Westfalen den Kommunen weniger mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer und Moderna) zur Verfügung stellen. Dies teilte der Kreis Viersen mit. Damit gibt es auch weniger Impftermine.

Im April habe das Land dem Kreis Viersen noch bis zu 7000 Impfdosen verschiedener Hersteller pro Woche zugeteilt, doch im Monat Mai seien es wöchentlich nur noch rund 3400 Dosen gewesen. Dieses Kontingent würde der Kreis komplett ausschöpfen.

Um alle bereits gebuchten Termine einzuhalten, gibt das Land vor, dass Restkontingente derzeit ausschließlich an Menschen aus den Prioritätsgruppen eins und zwei verimpft werden dürfen. Dies betrifft unter anderem die Mitarbeiter an Grund- und Förderschulen, in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege sowie in Krankenhäusern.

Aus dem aktuellen Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen geht hervor, dass bereits vereinbarte Termine für die Zweitimpfung mit AstraZenenca im Impfzentrum Viersen nicht umgelegt werden können. Dies teilt der Kreis Viersen mit. „Aufgrund des hohen organisatorischen Aufwands ist dies nicht möglich“, erklärt eine Sprecherin. Damit bleibt das Impfintervall mit einer Dauer von zwölf Wochen bestehen.

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Diese Regelung gelte im Kreis Viersen dennoch, obwohl Bund und Länder in der vorvergangenen Woche etwas anderes beschlossen. Nach diesem Beschluss soll der zeitliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca auf bis zu vier Wochen verkürzt werden.

(busch-)