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Kommentar zur CDU Viersen: Diffuse Angstmacherei

Kommentar : Diffuse Angstmacherei

Der mutmaßliche Mord in einer städtischen Kita und die Missbrauchsfälle in einer privaten Tanzschule lösen insbesondere bei Eltern Sorgen aus.

Dass die CDU nun zwei Monate vor der Kommunalwahl diese beiden Einzelfälle zu einem städtischen Sicherheitsproblem verschwurbelt, ist allerdings ebenfalls Besorgnis erregend.

Bewusst instrumentalisieren die Christdemokraten die Opfer, um ein Gefühl von Ohnmacht zu erzeugen und stellen sich als Lösung eines Problems dar, das es in Wahrheit nicht gibt. Die CDU will Betroffene an Hilfseinrichtungen vermitteln. Als wenn die Polizei im Falle der Tanzschule und die Stadt im Fall der Kita den Betroffenen nicht längst hätten Hilfe zukommen lassen. Als stünden Kinderschutzbund, ASD und Weißer Ring nicht im Telefonbuch.

Nichts gegen einen scharfen Wahlkampf – mit starkem Programm und klaren Argumenten. Aber diffuse Angstmacherei ist dieser großen Volkspartei nicht würdig. Das kann die CDU besser.