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Kommentar zur Aufmacher: Eine Entwicklung erkannt

Kommentar zum Aufmacher : Eine Entwicklung erkannt

In Niederkrüchten wird der erste Friedwald eröffnet. Das bietet Chancen für die Menschen, aber auch für die Gemeinde selbst.

Die Bestattungskultur wandelt sich: Immer weniger Menschen entscheiden sich für eine Erdbestattung. Das die Friedhöfe prägende Reihengrab verschwindet immer mehr. Stattdessen werden als letzte Ruhestätte Urnengräber, -stele oder Aschestreufeld gewählt.  Nicht nur die Bestattungskosten sind ein Grund. Viele schrecken auch vor den später  anfallenden  Pflegekosten für ein Grab zurück.  Denn nicht immer gibt es jemanden,  der sich um diese Grabstätte kümmern könnte. Mit dem neuen Friedwald in Niederkrüchten-Elmpt gibt es eine weitere Bestattungsform – eine Möglichkeit, die viele Menschen anspricht. Das zeigen das große Interesse schon vor der Eröffnung und die wachende Zahl von Bestattungswäldern in Deutschland. Für das waldreiche Niederkrüchten es auch eine lukrative Entscheidung. Zudem ist der Friedwald bisher ein Alleinstellungsmerkmal im Kreis Viersen. Bürgermeister Kalle Wassong geht zu Recht davon aus, dass sich Menschen aus der gesamten Region  dafür interessieren werden. Daniela Buschkamp