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Kommentar zu illegaler Müllentsorgung in Brüggen und Niederkrüchten: Was für ein Dreck!

Kommentar : Was für ein Dreck!

Haben Sie nicht auch schon einmal gedacht: „Was für ein Dreck!“, wenn Ihnen halbe Wohnungseinrichtungen, Bauschutt oder kaputte Reifen in der Natur begegnet sind? Keine Frage: Wilder Müll ist ein überflüssiges Ärgernis.

Zudem ein Ärgernis, das für die Allgemeinheit teuer ist. Denn die Kosten für die Entsorgung, um die sich die Verursacher meist erfolgreich drücken, müssen die Bürger vor Ort übrnehmen.

Eine Kontrolle zu verlangen, ist realitätsfern. Wer sollte abgelegene Parkplätze oder Waldstücke kontrollieren? Das wäre weder zu leisten noch zu bezahlen.

Bei diesem Thema kann man nur auf Erziehung hoffen: Wenn die Familie Vorbld ist, wenn Kitas und Schulen für die Natur begeistern können, dann könnten wilde Müllkippen der Vergangenheit angehören. Stattdessen sollten  Naturliebhaber  heranwachsen, die gar nicht erst auf die Idee kommen, das alte Badezimmer in den Wald zu stellen. Nur weil es für sie billiger, bequemer und oft ungestraft ist. Es ist Zeit für die leidenschaftlichen Naturfreunde statt der asozialen Müllwegkipper.