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Kommentar: Warten auf Signalwirkung

Kommentar : Warten auf Signalwirkung

Es war kein schneller Weg, bis der Kreistag den Forderungskatalog zum Abbau von Kies, Sand und Ton verabschiedet hat. Doch das jetzt vorliegende Ergebnis wird etwa allen Menschen in Lüttelforst, die seit Jahren gegen die geplante weitere Auskiesung kämpfen, Mut machen. 

Mit diesem Signal reiht sich Kreis Viersen in die Gruppe anderer Kreise wie Kleve und Wesel ein, die ebenfalls gegen den weiteren Abbau von Sand, Ton und Kies kämpfen. Zudem hat er noch den Klageweg gegen den Landesentwicklungsplan beschritten.

Bleibt zu hoffen, dass dieses Signal, das von dem neuen Forderungskatalog des Kreises Viersen ausgeht, von der Landesregierung auch gehört wird. Gerade im Zeiten des Klimawandels sollten die Folgen von Bodenverlusten berücksichtigt werden. Eine maßvolle Nutzung von Rohstoffen ist auf jeden Fall ein wichtiges und richtiges Signal, gerade unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und der Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen.

Ob dieses Signal aus dem Kreis Viersen aber genügt, um die von vielen erhoffte Wende in der Rohstoffpolitik des Landes zu bringen? Das bleibt abzuwarten. Dennoch ist es gut, dass der Kreis dieses Signal überhaupt gegeben hat.