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Kommentar: Jetzt ist Zeit für neue Wege in Brüggener Behindertenvertretung

Kommentar : Jetzt ist Zeit für neue Wege

Brüggens Behindertenbeuaftragte wollen ihr Amt aufgegeben. Sie fühlen sich der Aufgabe nicht mehr gewachsen, die Anforderungen seien zu hoch. Ein Beirat könnte eine Lösung sein.

Andrea Hanisch und Karl-Heinz Kellerhoff haben sich engagiert um die Probleme und Fragen von Menschen mit Handicap in Brüggen gekümmert. Wenn Kellerhoff nach zwölf Jahren erklärt, dass er nicht mehr weitermachen möchte, weil die Aufgabe zu anspruchsvoll und zu fordernd geworden ist, dann ist das eine Einschätzung aus erster Hand, die man ernst nehmen muss.

Da ist es naheliegend, nach einem besseren Weg zu suchen. Warum also nicht die Information, Beratung und die Vertretung der Belange von Menschen mit Handicap auf mehrere Schultern verteilen? Ein Behindertenbeirat wäre ein solch größeres Gremium.

Dass die Verwaltung einer solchen neuen Einrichtung skeptisch gegenübersteht, ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings gibt es auch jetzt schon Beispiele aus anderen Städten, in denen dieses Gremium arbeitet. Sicherlich können die dortigen Verwaltungen und Beiratsvertreter über Vor- und Nachteile ihrer Zusammenarbeit berichten. Das sind Erfahrungen, von denen Brüggen profitieren kann.

Bericht: Diskussion um Behindertenbeirat