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Kommentar: Aktiver Klimaschutz statt Notstand

Kommentar zum Aufmcher : Aktiver Klimaschutz statt Notstand

Im Planungsausschuss des Gemeinderates von Niederkrüchten herrschte große Einigkeit. Keine große Diskussion mehr, kein Streit, keine Gegenstimmen. Einstimmig! Das ist ein deutliches Signal in den Kreis hinein.

Nach den vier Windrädern in Oberkrüchten sollen sich sieben weitere auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens drehen. Damit stellt sich die Gemeinde an die Spitze der erneuerbaren Energie im Kreis Viersen.

Man kann Johannes Wahlenfeld, Vorsitzender der CDU-Fraktion, mit seiner kleinen Spitze gegen die Schülerbewegung „Fridays for Future“ verstehen. Er fand es schade, dass die Demonstranten für Klimaschutz nicht auch bei der Sitzung des Ausschusses im Begegnungszentrum als Zuschauer dabei waren. So hätten sie erleben können, dass die Politiker von heute sehr wohl etwas für das Klima morgen tun.

Und wenn man im Bauausschuss am folgenden Abend erlebt hat, mit welchem Interesse man Ausführungen aus der Kreisverwaltung zum nachhaltigen Bauen verfolgt, dann muss man feststellen, dass in der Gemeinde Niederkrüchten ein Umdenken stattgefunden hat. Auch über den Wahlkampf hinaus wird das Thema Klimaschutz verankert bleiben.