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Kita Robend in Viersen mit Ausweich-Standort beim LVR

Kindertagesstätten in Viersen : Kita Robend jetzt beim LVR

Nach einem Brand kann die Viersener Kita Robend nicht genutzt werden. Jetzt hat die Stadt für drei Kita-Gruppen vorübergehend einen Ausweichstandort auf dem LVR-Gelände in Süchteln gefunden.

Kinder aus drei Gruppen der städtischen Kita Robend in Viersen werden nun vorübergehend im Haus 3 auf dem Gelände des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Viersen-Süchteln betreut. „In weniger als einer Woche wurden die Räume im Erdgeschoss und der Außenbereich umgestaltet“, sagt Stadtsprecher Frank Schliffke. „Pünktlich zu Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs war der ,Übergangsstandort Johannisstraße’ fertig.“

Weil die Kita wegen eines Brandschadens derzeit nicht genutzt werden kann, war der Umzug notwendig. Auf einer Gesamtfläche von 290 Quadratmeter seien in Haus 3 drei Gruppenräume und die Küche untergebracht, informiert Schliffke. 65 Kinder finden dort Platz. Dazu komme eine 450 Quadratmeter große Außenfläche. Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) begrüßte die Kinder am ersten Tag ebenso wie Dorothee Enbergs, kaufmännische Direktorin der LVR-Klinik. Die Klinik habe gerne mit ihren Räumen geholfen, nachdem feststand, dass andere Ausweich-Ideen sich nicht verwirklichen ließen, sagte sie.

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Die Ausweichstation nimmt nur einen Teil der Kinder aus dem Robend auf. Der Rest bleibt zunächst noch in den Räumen am Steinkreis, wo die Robender Kita-Kinder während der Zeit der Notbetreuung bereits Unterschlupf gefunden hatten.

Zum Start des eingeschränkten Regelbetriebs waren 2000 Kinder wieder in die Kitas im Stadtgebiet gekommen. 130 besuchten ihre Tagespflegestellen. Das waren jeweils gut drei Viertel der insgesamt für Betreuung angemeldeten Kinder.

(naf)