Viersen: Kind mit Softairwaffe in Vorst verletzt

Viersen: Kind mit Softairwaffe in Vorst verletzt

Dass Softairwaffen gefährlich sind, nicht in Kinderhände gehören und bei leichtsinnigem Umgang Verletzungen verursachen können, erfuhren ein elfjähriger Junge aus Tönisvorst und seine Spielgefährten nun am eigenen Leib. Am Donnerstag um 16.15 Uhr spielt der Elfjährige nach eigenen Angaben mit mehreren anderen Kindern Hockey auf dem Spielplatz am Amselweg. Zu diesem Zeitpunkt hantierte ein 16-Jähriger auf dem Spielplatz mit einer Softairpistole. Ein 20-jähriger junger Mann, der als Schiedsrichter bei dem Spiel fungierte, forderte den Schützen auf, doch auch mal auf die Hockeyschutzausrüstung des Elfjährigen zu schießen - wohl in der Annahme, der sei durch die Ausrüstung gut geschützt.

Dies tat der 16-Jährige, traf aber nicht die Schutzausrüstung, sondern eine ungeschützte Stelle am Oberschenkel. Der Elfjährige trug eine rote Stelle am Bein davon. Diesmal ging die Aktion zwar noch vergleichsweise glimpflich aus, doch die Polizei warnt eindringlich vor der Gefährlichkeit solcher Waffen und bittet Eltern und Verantwortliche, Kindern diese Waffen nicht zu überlassen. Unabhängig von der Gefahr von Verletzungen besteht auch die Gefahr, dass diese Waffen mit echten Schusswaffen verwechselt werden und bei Sicherheitskräften ungewollte Reaktionen hervorrufen könnten.

Nähere Informationen findet man auf den Internetseiten der Polizei Viersen unter folgendem Link: url.nrw/Z45

(RP)