Karneval 2019 in Viersen - Pferdeverbot beim Tulpensonntagszug

Brauchtum : Festausschuss: Pferdeverbot im Viersener Karneval

Der Festausschuss Viersener Karneval hat sich konsequent für ein Pferdeverbot in der neuen Session ausgesprochen. Damit reagieren die Karnevalisten auf einen schweren Unfall beim diesjährigen Rosenmontagszug in Köln.

Dabei waren zwei Pferde mit einer Kutsche durchgegangen. Vier Personen wurden verletzt, darunter auch der Kutscher. Es wurde sich unmittelbar danach um die Teilnehmer und Pferde medizinisch gekümmert. Obwohl in Köln kein Pferdeverbot ausgesprochen wurde, hat sich der Festausschuss Viersener Karneval konsequent für ein Pferdeverbot im Karneval entschieden. Insbesondere gilt das Verbot für den großen Tulpensonntagszug in Alt-Viersen am 3. März. „Wir lassen im Tulpensonntagzug bis auf Weiteres keine Pferde mehr mitziehen. Das waren bisher unsere acht Berittenen vornweg und die Rintger Buure mit einem Pferdewagen“, sagte Frank Schiffers, Senatspräsident des Festausschusses Viersener Karneval. „Wir wollen beim Publikum keine Angst entwickeln.“ Zugleiter Elmar Orta erzählte: „Nach unserem Zug bekamen wir tags darauf nur positive Kritiken, wie toll und reibungslos bei uns alles gelaufen sei.“ Nach dem Rosenmontagszug in Köln war plötzlich alles anders. Den Festausschuss hätten jede Menge E-Mails erreicht mit Kritik an den Pferden beim Tulpensonntagszug. Schiffers: „Wir wurden auf das Übelste beschimpft.“

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