Interkulturelle Woche mit vielen Aktionen in Viersen

Gemeinsam in Viersen : Modenschau und mehr bei der interkulturellen Woche

Eine Modenschau, Theater, gemeinsames Kochen – mit vielfältigen Aktionen lädt die interkulturelle Woche in Viersen dazu ein, voneinander zu lernen. Höhepunkt ist der Abschluss beim Stadtfest „Viersener Note“.

Am Donnerstagabend startete die Woche (Motto: „Zusammen leben, zusammen wachsen“) mit einer Vorführung von „Newcomers“ – der in Osnabrück lebende syrische Filmregisseur Ma’an Mousli schildert darin Schicksale von Flüchtlingen, diskutierte in der „Königsburg“ in Süchteln mit den Viersenern.

Am Dienstag, 24. September, zeigt das Hubert-Vootz-Haus um 16 Uhr in den Räumen des Heimer-Park-Treffs interkulturelles Kinderkino. Der Eintritt kostet 1 Euro. Am selben Tag um 16 Uhr lädt die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek ein zu einer Lesung „Wir sprechen in vielen Sprachen“. Die Veranstaltung am Rathausmarkt 1b richtet sich an alle Altersstufen. Wer möchte, bringt eine kurze Geschichte, ein kleines Gedicht oder Lied in der jeweiligen Muttersprache mit und trägt es vor.

Bei einem interreligiösen Abend am Mittwoch, 25. September, können Interessenten im Evangelischen Gemeindehaus, Königsallee 26, die verschiedenen Religionen in Viersen kennenlernen. Beliebter Bestandteil der interkulturellen Woche ist inzwischen das gemeinsame Kochen im Stadtteilbüro Südstadt, Große Bruchstraße 6a. „Integration geht durch den Magen – vom Hindukusch bis Viersen“, heißt es am Donnerstag, 26. September, um 17 Uhr. Weil es nur begrenzt Plätze gibt, wird um Anmeldung gebeten. Das ist möglich per E-Mail an info@stadtteilbuero-suedstadt.de sowie telefonisch unter 02162 2662126. Ebenfalls am Donnerstag macht das „Käffchen“ am Steinkreis 1 um 17 Uhr seine Türen auf für eine interkulturelle Begegnung. Die Devise im Café des Vereins Lebenshilfe lautet: „Gemeinsam stark“.

In der Königsburg Süchteln steht am Freitag, 27. September, das Theaterstück „Kurt – das Leben als Rucksackdeutscher“ auf dem Programm. Um 19.30 Uhr setzt die Theatergruppe „Die Fabulanten“ die Erlebnisse eines Jungen zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in Szene.

Neu in diesem Jahr ist der Abschluss der interkulturellen Woche mit der Teilnahme am Stadtfest „Viersener Note“ am Sonntag, 29. September. „Alle Altersgruppen können sich bei Mitmach-Angeboten auf der Löhstraße einbringen“, sagt Stephanie Schoenen vom Südstadtbüro, das gemeinsam mit dem Flüchtlingssozialdienst der Diakonie, dem Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes, dem Kommunalen Integrationszentrum und der Stadt Viersen die Woche ausrichtet. „Von der Malwerkstatt über kunstvolle Henna-Tattoos bis zum Gestalten von Glückssteinen mit internationalen Symbolen reicht das Angebot.“ Bei einer Modenschau werden traditionelle Gewänder gezeigt; auf der Bühne gibt’s Tanzdarbietungen türkischer und griechischer Folkloregruppen.

(mrö)
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