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Viersen: In die Stadt und ihre Schulen investieren

Viersen : In die Stadt und ihre Schulen investieren

Eine Umfrage unter den Besuchern des letzten Neujahrsempfangs von Bürgermeister Thönnessen. Viele Bürger wollen auch intensiver in Entscheidungsprozesse von Rat und Verwaltung eingebunden werden.

In seiner Neujahrsansprache wünschte Bürgermeister Günter Thönnessen allen Bürgern unter anderem die Kraft, den Blick für andere zu haben. Konkreter gehen viele Viersener Bürger ins neue Jahr, wie eine Umfrage unter den Gästen ergibt. "Ich würde es begrüßen, wenn die Pläne der Südstadt weiter umgesetzt werden. Es wäre fantastisch, wenn die Große Bruchstraße in Nähe des Gereonsplatzes breitere Bürgersteige bekäme", sagte Bernd Casaretto.

Max Thölen (18) freute sich, wenn die Dirt-Bike-Anlage auf Vordermann gebracht würde.

Eine ganz klare Vorstellung fürs Jahr hat auch Jochen Häntsch. "Es wäre schön, wenn das Radwegesystem endlich verbessert würde", sagt er. Angelika Stegers wünscht sich hingegen, dass künftig die Bürger mit mehr einbezogen werden. "Wir sind eine Stadt, wir gehören dazu. Bislang habe ich das Gefühl, nur die Politik geht ihre Vorstellungen an und der Bürger bleibt außen vor", bemerkt Stegers.

Ähnlich äußerte sich Heinz Prost, vor vielen Jahren selbst Ratsmitglied. "Die Politik sollte sich an die Bürger erinnern. Ich habe das Gefühl, wir werden als Ärgernis abgetan", meint der Süchtelner. Er ist sicher, dass Bürger Verantwortung in der Stadt übernähmen, wenn sie besser eingebunden werden. Das könnte sich in der Sauberkeit und Pflege des Ortsbildes niederschlagen. Gunter Fischer, Leiter des Clara-Schumann-Gymnasiums, hofft, dass weiter in die Schulen investiert wird.

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"Die Gebäude sind teilweise sanierungsbedürftig", erklärte er. Auch Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Berger hofft, dass die Schulen weiter gut gefördert werden und sich entsprechend entwickeln. Hermann-Josef Müller, Leiter der Realschule an der Josefskirche, wünscht sich ein funktionierendes Netzwerk. "Jeder sollte über seinen Tellerrand schauen und sehen, wo er helfen kann und Hilfe annimmt."

Auf eine Fortentwicklung der Stadtteile setzt Sabine Anemüller: Stabilisierung der Innenstadt Dülkens, funktionierender Dorfladen in Boisheim und die Lösung für den Floriansplatz in Süchteln. Persönlich wünsche sie sich einen "vernünftigen und fairen Wahlkampf". Der stellvertretende Bürgermeister Willy Bouren hofft, dass die Bürger besser wahrnehmen, was sich in Viersen alles tut. Kim-Holger Kreft, Geschäftsführer des AKH, beschäftigt so die Zusammenführung der Krankenhäuser Dülken und Viersen.

"Ich wünsche mir, dass Verwaltung und Rat gemeinsam die Wünsche der Viersener im Rahmen der haushaltstechnischen Möglichkeiten und gesetzlichen Vorlagen umzusetzen", meint Dezernent Dr. Paul Schrömbges.

(tref)