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Impfzentrum für den Kreis Viersen nimmt Betrieb auf

Corona im Kreis Viersen : Impfzentrum nimmt Betrieb auf

Insgesamt 234 Senioren sollen an diesem Montag im Impfzentrum für den Kreis Viersen gegen das neuartige Coronavirus geimpft werden. Wie kommt man hin? Wie ist der Ablauf vor Ort? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

An diesem Montag öffnet um 14 Uhr das Impfzentrum für den Kreis Viersen im ehemaligen Cornelius-Krankenhaus in Viersen-Dülken. 234 Senioren, die älter sind als 80 und über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein einen Termin bekommen haben, werden dann die Corona-Schutzimpfung bekommen. „Pro Woche haben wir zunächst 1166 Dosen, diese werden jeweils an fünf Tagen verimpft“, berichtet Kreis-Sprecherin Anja Kühne. Vier der insgesamt sechs Impfstraßen werden am Montag in Betrieb genommen. Alle Infos zur Anfahrt, zum Parken und zum Ablauf.

 Das Impfzentrum befindet sich an der Heesstraße in Viersen-Dülken.
Das Impfzentrum befindet sich an der Heesstraße in Viersen-Dülken. Foto: Martin Röse

Absage Wer wegen der Wetterlage an diesem Montag seinen Impftermin nicht wahrnehmen kann, kann einfach am Dienstag,  9. Februar, zur gleichen Uhrzeit wie zum ursprünglichen Termin das Impfzentrum aufsuchen. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung am Sonntagabend mit.

Auto Wer mit dem Auto kommt und ein Navigationsgerät besitzt, kann die Adresse Heesstraße 2–10 in Viersen eingeben. Das Gerät führt dann direkt zum Impfzentrum. Das Impfzentrum ist von allen Zufahrtsstraßen ausgeschildert.

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Parken Unmittelbar vor dem Impfzentrum sind zwei Parkplätze (P1 und P2) ausgewiesen. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich an der Schulstraße auf dem Wilhelm-Cornelißen-Platz (P3). Der Kreis bittet, die Parkplätze zu nutzen und die Heesstraße frei zu halten, damit der Busverkehr und die Anwohner ungehindert passieren können.

 In vier der insgesamt sechs Impfkabinen wird in dieser Woche geimpft. Die Ärzte setzen die Spritze in den Oberarm.
In vier der insgesamt sechs Impfkabinen wird in dieser Woche geimpft. Die Ärzte setzen die Spritze in den Oberarm. Foto: Martin Röse

Taxi Senioren, die nicht selbstständig zum Impfzentrum kommen, können ein Taxi nutzen – im Normalfall aber auf eigene Kosten. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur, wenn sie vorher zugestimmt hat. Dafür ist eine Verordnung des Hausarztes notwendig. Voraussetzung ist ein Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“) oder eine Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder 5; bei Pflegegrad 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität.

Fahrdienst Der Sozialdienst Katholischer Menschen bietet durch ehrenamtliche Helfer einen Fahrdienst für die Menschen an, die zum Impfzentrum Dülken müssen und sich eine Fahrt im Taxi nicht leisten können. Anmeldung unter der Telefonnummer 0178 4477478 oder per E-Mail an c.hess@skm-viersen.de. Auch die Freiwilligen-Zentrale Viersen bietet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Theresienheim in naher Zukunft einen Fahrdienst an – noch können allerdings keine Termine reserviert werden.

 Am Eingang wird kontaktlos Fieber gemessen.
Am Eingang wird kontaktlos Fieber gemessen. Foto: Martin Röse

Bus Wer mit dem Bus zum Impfzentrum anreist, steigt an der Bushaltestelle „St. Cornelius Krankenhaus“ aus. Sie liegt vor dem Gebäude und wird von den Linien 083 (ab Süchteln über Süchteln-Busbahnhof, Viersen-Bahnhof und Viersen-Busbahnhof) sowie 085 (Viersen-Busbahnhof bis Dülken-Bahnhof) angefahren.

Begleitung Mehr als zwei Dutzend Helfer des Deutschen Roten Kreuzes stehen bereit, um die Impfberechtigten zur Impfung zu begleiten und beim Ausfüllen der Fragebögen zu helfen. Der Kreis lässt nach einem entsprechenden Erlass des Landes aber auch maximal eine Begleitperson pro zu impfender Person zu, wenn es nötig ist.Der Weg führt einmal durch das Erdgeschoss des Gebäudes. Der Zugang zu den einzelnen Bereichen ist nur mit einer elektronischen Kennung möglich, die die Besucher am Eingang erhalten. Nach der Impfung verbringen die Menschen noch ungefähr 30 Minuten zur Beobachtung in der ehemaligen Cafeteria des Krankenhauses und verlassen das Impfzentrum über einen gesonderten Ausgang. Dort können Begleitpersonen ihre Angehörigen wieder in Empfang nehmen. Fragen zur Impfung sollten bei chronischen Erkrankungen vorab mit der Hausarztpraxis geklärt werden.

Uhrzeit Das Impfzentrum hat zum Start von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Es wird darum gebeten, dass wirklich nur Personen zum Impfzentrum kommen, die auch einen Termin unter der Nummer 0800 116117 vereinbart haben. Aufgrund der hohen Auslastung, und um Ansammlungen zu vermeiden, sollten die Impfberechtigten möglichst erst kurz vorher und pünktlich vor Ort sein. 

Unterlagen Mitzubringen sind die Einwilligungserklärung, ein Impfpass, soweit vorhanden, die Terminbestätigung und der Personalausweis. Einen Aufklärungsbogen bekommen die Senioren vor Ort.

Ablauf Beim Eintreffen wird die Zugangsberechtigung überprüft. Am Eingang wird kontaktfrei Fieber gemessen. Im Check-in-Bereich erhalten die Impfberechtigten einen Aufklärungsbogen, die Aufklärung erfolgt zusätzlich über ein Video. Für persönliche Beratungen stehen Ärzte bereit. Die Impfung erfolgt in separaten Räumen, die Spritze wird in den Oberarm gegeben. Es folgt die Dokumentation im Impfpass. Sollte der nicht da sein, wird eine Ersatzbescheinigung ausgefüllt. Für akute Notfälle während oder nach dem Impfen stehen Rettungssanitäter bereit. Im gesamten  Impfzentrum gelten die AHA-Regeln und Maskenpflicht.

Was passiert, wenn jemand nicht kommt? Sollte Impfstoff übrig sein, werden Menschen aus der Prioritätengruppe 1 der Impfverordnung eingeladen, schnell zu kommen. Dazu hat der Kreis Listen mit Berechtigten, die dann angerufen werden. Wer zuerst angerufen wird (zum Beispiel Rettungsdienst, ambulante Pflegedienste...), hängt von der Zahl der übriggebliebenen Impfdosen ab.

In einer älteren Fassung des Textes hieß es, Begleitpersonen seien im Impfzentrum nicht zugelassen. Das ist nicht mehr so.