Im Wald von Viersen: Mulchraupe vs. Borkenkäfer

Schädlingsbekämpfung : Im Viersener Wald: Mulchraupe vs. Borkenkäfer

Die Bedrohung durch den Borkenkäfer sorgt zurzeit für den Dauereinsatz einer sogenannten Mulchraupe in den Viersener Waldgebieten. So soll verhindert werden, dass der Borkenkäfer in Ast- und Kronenrestholz brüten kann und noch mehr Bäume zerstört.

„Damit die Arbeiten rasch abgeschlossen werden können, ist das Gerät werktäglich von 4 bis 22 Uhr im Einsatz“, erklärte Stadtsprecher Frank Schliffke. Zwei Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens wechseln sich in der Bedienung ab. Die Dauer der Arbeiten wird auf vier bis fünf Tage geschätzt.

Dabei werden die Wurzelstubben der von Sturmtief Friederike geworfenen Fichten bodengleich beseitigt. Hinzu kommen weitere Fichten, die vom Borkenkäfer befallen und abgestorben sind. Die Arbeiten sollen auch dazu dienen, die geplante Wiederaufforstung der betroffenen Waldgebiete vorzubereiten, teilte der Stadtsprecher mit.

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