Viersen: Horst Eckert lässt Nettetaler schmunzeln

Viersen: Horst Eckert lässt Nettetaler schmunzeln

Lobberich Das war ein zugleich spannender als auch informativer Leseabend in der reizvollen Umgebung der Buchhandlung Matussek in Lobberich. Horst Eckert, 1959 in Bayern geborener Krimiautor, der seit 30 Jahren in Düsseldorf lebt, stellte seinen neuen Roman "Der Preis des Todes" vor. Der Politologe hat mit diesem Kriminalroman eine komplexe Geschichte entwickelt. Ausgehend von insgesamt drei Todesfällen kreist sie um Lobbyismus, Flüchtlingsproblematik und politische Einflussnahme.

Der Verein Nettetaler Literaturtage hatte gemeinsam mit der Buchhandlung Matussek zu der Lesung eingeladen. Ulrich Schmitter, Organisator und Leiter der Stadtbücherei, sowie Buchhandlungsinhaber Fabian Matussek betonten in ihrer Begrüßung die Bedeutung der realen Buchhandlung. "Amazon hat mir noch keine Lesung angeboten" - mit diesem Scherz schloss sich der Autor dem an. Horst Eckert las einige Kapitel aus seinem Buch, das zunehmend Spannung aufnimmt. Zwischendurch schloss er erzählend die Lücken und sprach über die Vorbereitungen auf Politik-Talkshows im Fernsehen, von den Gepflogenheiten im politischen Berlin, aber auch von der größten Flüchtlingsstadt Dadaab in Kenia.

Hin und wieder unterbrach er sich, um noch etwas von Autorenseite zu erklären. "Mit den Namen ist das so eine Sache", sagte er. Der des Staatssekretärs im Roman löste in Nettetal Schmunzeln aus: Er heißt Christian Wagner. b-r

(b-r)