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Hauptausschuss in Brüggen positioniert sich zur Bäderfrage

Brüggen : Hauptausschuss positioniert sich zur Bäderfrage

Auch wenn ein Richtungswechsel nach dem Votum des Betriebsausschusses für ein interkommunales als unwahrscheinlich gilt: Am Dienstag beschäftigt das Thema erneut die Mitglieder im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss.

Ein Richtungswechsel in der Bäderfrage ist in Brüggen nicht zu erwarten: Nach dem Betriebsausschuss am 16. November steht das Thema erneut für den Haupt,-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss am Dienstag, 7. Dezember, auf der Tagesordnung.

Mit einer Mehrheit von 13 Stimmen (bei zwei Enthaltungen) und gegen die erwartungsgemäße Ablehnung von UBW (zwei Stimmen) und Bündnisgrünen (vier Stimmen) wurde dem Rat empfohlen, „die Planung zur Errichtung eines interkommunalen Bades mit der Gemeinde Niederkrüchten auf Grundlage der vorgelegten Planung am Brimges-Gelände weiter voranzutreiben“. Der von der Verwaltung vorgelegte Beschlussvorschlag war geändert worden. Sie hatte formuliert, „die Errichtung eines interkommunalen Bades voranzutreiben“.

In der Sitzung werden erneut auch die Alternativen Familienbad und Lehrschwimmbecken auf den Tisch kommen. Ein Problem für die Politiker: Es handelt sich um Kostenprognosen. Kämmerer Oliver Mankowski hatte erläutert, dass es Unsicherheiten gebe, etwa zu den Erschließungskosten oder zum Abriss des Hallenbades. Allerdings seien auch Eintrittsgelder noch nicht berücksichtigt.  

Gegenüber unserer Redakrtion hatte er zudem gesagt, dass die „tatsächlichen Kosten  auf jeden Fall höher liegen werden als bisher“. Zurzeit bringe das Hallenbad ein Defizit von 550.000 Euro.