Finanzamt Viersen Grundsteuer: Fast jede zweite Erklärung fehlt noch

Viersen · In 19 Tagen endet die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung. Im Zuständigkeitsbereich des Finanzamts Viersen haben gerade mal die Hälfte der Steuerpflichtigen bisher die Feststellungserklärung eingereicht.

Am 31. Januar endet die Frist für die Grundsteuererklärung.

Am 31. Januar endet die Frist für die Grundsteuererklärung.

Foto: dpa/Bernd Weißbrod

„Im Finanzamt Viersen sind bisher rund 39.000 Steuererklärungen eingegangen“, erklärte Alina Döpner von der Oberfinanzdirektion Münster auf Anfrage. Das entspricht rund 52 Prozent. Vor einem Monat lag der Anteil der eingereichten Erklärungen bei
43 Prozent.

In Nordrhein-Westfalen müssen rund 6,7 Millionen Grundstücke und Betriebe der Land- und Forstwirtschaft neu bewertet werden. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat, musste der Gesetzgeber die Grundsteuer reformieren. Ab 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer nach neuem Recht erhoben.

„Grundsätzlich gilt, dass für jeden Grundbesitz eine Erklärung abzugeben ist“, bentont der Leiter des Viersener Finanzamts, Lars Fiethen. „Unabhängig davon, ob man ein Infoschreiben vom Finanzamt erhalten hat oder nicht.“ Wer das Schreiben verlegt oder keines erhalten hat, kann über das Geodatenportal der Finanzverwaltung den sogenannten Sachdatenauszug zu dem jeweiligen Grundstück abrufen. Dieser enthält bereits den Großteil der Daten, die für die Grundsteuererklärung benötigt werden wie die Gemarkung, der Bodenrichtwert und das Grundbuchblatt. Für individuelle Rückfragen zur Grundsteuerreform ist das Finanzamt Viersen unter 02162 955-1959 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

(mrö)
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