Gemeinsames Sterben in der Fußgängerzone Viersen

Fridays für Future Viersen : „Gemeinsames Sterben“ in der Fußgängerzone

„...2028, 2029, 2030!“ Als Samuel Nellessen, Sprecher von „Fridays for Future Viersen“ die letzte Jahreszahl in sein Mikrofon spricht, fallen Dutzende Demonstranten auf dem Sparkassenvorplatz einfach um und bleiben reglos am Boden liegen.

Mit dem „Die-in“ („gemeinsames Sterben“) wollen sie an die Hitzetoten erinnern, für die sie den Klimawandel verantwortlichen machen. „Mehr als 50.000 Menschen sind in Europa an den Folgen der Hitze im Sommer 2003 gestorben“, sagt Nellessen.

Um die Klimaziele für 2030 zu schaffen (55 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen als 1990), muss Deutschland seinen CO2-Ausstoß jährlich um 25 Millionen Tonnen reduzieren. Aktuell sinken die Emissionen nur um etwa zehn Millionen Tonnen. Nellessen hält einen Grabstein hoch: „R.I.P. Klimakrise tötet Menschen!“ RP-Foto: Röse

(mrö)
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