Gemeinde Niederkrüchten stuft weitere zehn Hunde als gefährlich ein

„Gefährliche Hunderassen“ in Niederkrüchten : Rottweiler halten wird deutlich teurer

Keine Erhöhung bei der Sätze für die Hundesteuer in der Gemeinde Niederkrüchten, wohl aber neue Rassen, die als „gefährlich“ eingestuft werden: Das beschlossen die Mitglieder im Hauptausschuss.

Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier sind in der Hundesteuersatzung der Gemeinde bereits als gefährliche Hunde eingestuft. Ihre Besitzer müssen höhere Hundesteuer zahlen.

Dieses Quartett bekommt nun Gesellschaft. Der Hauptausschuss beschloss eine Änderung der Satzung, die zehn weitere Rassen in die Kategorie „gefährlich“ aufnimmt: Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu. Die Gemeinde folgt mit dieser Ergänzung der 2018 aktualisierten Hundesteuer-Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes NRW.

  Wer in der Gemeinde Niederkrüchten ein nach der Satzung als gefährlich eingestuftes Tier hält, muss 580 Euro für den ersten Hund im Jahr bezahlen. Zum Vergleich: Ein Vierbeiner, der nicht in die Kategorie „gefährlich“ fällt, kostet pro Jahr nur 80 Euro an Hundesteuer.

(jo-s)
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