Geldautomat in Brüggen gesprengt: Täter entkommen mit größerer Menge Bargeld

Kriminalität : Gesprengter Automat: Bargeld ist weg

Der Sachschaden durch die massive Detonation beträgt 80.000 bis 100.000 Euro.

(mrö) Einen Tag nach der Sprengung eines Geldautomaten neben dem Brüggener Rewe-Markt hat die Polizei noch keine heiße Spur zu den Tätern. Anwohner hatten in der Nacht zu Mittwoch zwei Männer beobachtet, die sich nach der Explosion gegen 3.15 Uhr in einem dunklen Auto mit Münchner Kennzeichen vom Tatort Richtung Niederkrüchten entfernten. „Bislang haben wir keine Hinweise auf das Fahrzeug erhalten“, erklärte ein Polizeisprecher. Gesichert ist nun: Die Täter erbeuteten bei dem Anschlag größere Mengen Bargeld. Am Tattag war zunächst noch nicht klar, ob es dem Duo gelungen war, die Geldkassette mitzunehmen. Noch steht allerdings nicht fest, wie die Täter den Automaten sprengten – ob sie dazu ein Gas nutzten oder festen Sprengstoff. „Das wird zurzeit noch untersucht“, so der Polizeisprecher.

Die Detonation hatte den Anbau des Supermarkts massiv beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 80.000 bis 100.000 Euro geschätzt. Ein Sprecher der Volksbank Krefeld betonte, dass die Täter mit dem geraubten Bargeld nichts anfangen könnten. „Es ist bedauerlich, dass sich das noch nicht zu allen Kriminellen herumgesprochen hat.“ Der Automat wurde in den vergangenen Jahren insgesamt dreimal geknackt. Ob – und wenn ja: wann – die Bank dort erneut einen Geldautomaten installiert, ist noch unklar.

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