Geisterarmee im Zweiten Weltkrieg Die geheime „Operation Viersen“ – wie die US-Armee die deutschen Truppen täuschte

Viersen · Im US-Kongress wurden jetzt Mitglieder der „Ghost Army“ für ihren Einsatz im Zweiten Weltkrieg geehrt. Sie hatten mit aufblasbaren Panzern deutsche Truppen in Viersen in die Irre geführt und so die Überquerung des Rheins bei Wesel ermöglicht.

Das nachkolorierte Foto zeigt drei GIs der „Ghost Army“ vor einer Panzerattrappe mit großem Lautsprecher.

Das nachkolorierte Foto zeigt drei GIs der „Ghost Army“ vor einer Panzerattrappe mit großem Lautsprecher.

Foto: Ghost Army Legacy Project

Es ist der Stoff, aus dem Hollywood gerne großes Kino macht. Dass es noch keinen Blockbuster über die „Ghost Army“ gibt, liegt wohl schlicht daran, dass die Existenz der „23. Headquarters Special Troops“ auch viele Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs „top secret“ war. Offizielle US-Dokumente wurden vom Pentagon erst 1996 freigegeben, und Literatur zu dem Thema gibt es kaum. Gesichert ist: Ihren wohl wichtigsten und größten Einsatz hatte diese besondere Division am Niederrhein. Der Name des Manövers: „Operation Viersen“.