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FürVie spendet zwei Kotbeutelspender für Wohngebiet Burgacker in Viersen-Dülken

Häufchen-Problem in Viersen : Zwei Beutelspender für den Burgacker

Anwohner beschweren sich, dass auf Spielflächen im Wohngebiet Burgacker in Dülken immer wieder Hundehaufen liegen. FürVie spendet jetzt zwei Kotbeutelspender, die der städtische Bauhof dort aufhängen möge.

Mit zwei Kotbeutelspendern möchte die Viersener Partei FürVie schnelle Abhilfe im Wohngebiet Burgacker in Viersen-Dülken schaffen. „Wir sind über den Zeitungsartikel in der RP auf die Problematik der Hundehinterlassenschaften in der Grünanlage aufmerksam geworden“, sagt Hans-Willi Pertenbreiter von FürVie. Anwohner hatten sich beschwert, dass dort immer wieder Hundehaufen im Bereich zweier Spielflächen liegen.

Es gibt dort aktuell nur einen Beutelspender in einer anderen Ecke des Wohngebietes. Schwerpunktmäßig müsste nach Meinung von FürVie in den Bereichen der Spielflächen auf jeden Fall ein Beutelspender angebracht werden und als Folge sollten auch Abfalleimer in gut erreichbarer Nähe vorhanden sein. FürVie lässt nun zwei dieser Spender dem Bauhof zukommen und bittet darum, diese im betroffenen Gebiet aufzuhängen.

Bereits vor vielen Jahren hatte FürVie die Eigeninitiative ergriffen um dem Thema „Hundehaufen im Stadtgebiet“ entgegen zu wirken. So wurden 25 Beutelspender gekauft. Diese wurden vom Bauhof montiert. FürVie sorgte über mehrere Jahre auf eigene Kosten für die regelmäßige Auffüllung der Beutelspender. Nach dem Beschluss der Politik, die Aufgabe von der Stadt übernehmen zu lassen, stellte die Partei die Beutelspender der Stadt kostenlos zur Verfügung. Die Verwaltung ergänzte durch weitere Neukäufe, sodass heute in Viersen 37 Hundestationen samt der dazugehörigen Mülleimer aufgebaut sind. Erst vor wenigen Tagen hatte die Viersener CDU beantragt, die Stadt damit zu beauftragen nun am Burgacker tätig zu werden und mit Beutelspender und Abfalleimer Abhilfe zu schaffen.

Die Anschaffungskosten pro Station und Eimer liegen bei rund 300 Euro. Die Befüllung dieser Stationen mit Tüten kostet die Stadt jährlich 5000 Euro. Eine flächendeckende Bestückung über die Gesamtstadt ist nicht möglich. Es geht in erster Linie darum, die hauptsächlichen Verschmutzungsbereiche mit den Beutelspendern abzudecken.