Friedhof Dülken - die neuen Zapfsäulen kommen

Viersen : Friedhof Dülken: Die neuen Zapfsäulen kommen

Von Ende Juni an werden im alten Teil des Dülkener Friedhofes wieder überall Zapfstellen für Wasser zur Verfügung stehen. Das kündigte am Donnerstag die Stadtverwaltung an. „Dort werden zunächst Provisorien in Betrieb gehen, die im Lauf der zweiten Jahreshälfte durch neue, bedienerfreundliche Anlagen ersetzt werden“, sagte Stadtsprecher Frank Schliffke.

Auf dem alten Teil des Dülkener Friedhofes sind zurzeit acht von 16 Wasserentnahmestellen stillgelegt. Nutzer müssen darum vorübergehend längere Wege zurücklegen, um die Gießkannen zu füllen. Grund für die Stilllegung sind Schäden an der Wasserleitung, die diese Zapfstellen versorgt. Die anderen Entnahmestellen hängen an einer jüngeren Leitung.

Die Arbeiten haben im November 2018 begonnen. Ursprüngliches Ziel war es, im Frühjahr 2019 zum Beginn der Gießperiode fertig zu sein. Im Zuge der Arbeiten stellte sich heraus, dass die alte Leitung nicht repariert werden konnte. Sie muss komplett erneuert werden. Das hat zur Folge, dass der alte Anschluss ans Wassernetz nicht mehr genutzt werden darf.

Eine der acht alten, stillgelegten Zapfsäulen. Foto: Stadt Viersen

 Die Stadt musste neu planen, dabei sowohl Unfallverhütungsvorschriften als auch die Trinkwasserverordnung beachten. Schliffke: „Erschwerend kam hinzu, dass der neue Wasseranschluss nicht in den vorhandenen Schacht gesetzt werden konnte.“ Die erforderlichen Erdarbeiten hätten eine direkt neben dem Schacht stehende Platane zu sehr beeinträchtigt. Außerdem bedeutete eine komplett neue Leitung mit neuem Anschluss: Die alten Zapfsäulen können nicht mehr verwendet werden.

Die Umplanung habe die nicht vorhergesehene Verzögerung mit sich gebracht. „Inzwischen sind die Arbeiten an der neuen Ringleitung praktisch abgeschlossen“, so der Stadtsprecher. In der Woche nach Pfingsten werde der neue Anschluss ans Wassernetz eingebaut und von der NEW abgenommen. Danach muss noch die Einhaltung der Werte nach der Trinkwasserverordnung bestätigt werden, bevor die Zapfstellen wieder in Betrieb gehen.

 Dort wird es zunächst sieben Provisorien geben, an denen Wasser entnommen werden kann. Diese Wasserzapfstellen sind voll funktionsfähig. Sie werden durch die endgültigen Zapfsäulen ersetzt, sobald diese geliefert sind. Die künftigen Zapfsäulen zeichnen sich durch eine deutlich verbesserte Bedienerfreundlichkeit aus. So können sie mit beispielsweise einem Rollator angefahren werden, bieten eine Abstellmöglichkeit für Gießkannen während des Befüllens und lassen sich einfacher öffnen und schließen.

Insgesamt sollen im Spätherbst dort 20 statt bislang 16 Zapfstellen für Wasser zur Verfügung stehen.

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