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Frauen im Kreis Viersen bekommen im Durchschnitt mehr Kinder

Kreis Viersen : Frauen im Kreis Viersen bekommen mehr Kinder

Auch die Zahl der Geburten insgesamt ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen: 2018 kamen im Kreis 2575 Kinder zur Welt.

Frauen im Kreis Viersen bekommen mehr Kinder als noch vor zehn Jahren: Rein statistisch sind es 1,63 Geburten für jede Frau im Alter zwischen 15 und 49 Jahren. 2009 waren es 1,35. Dies geht aus einer Erhebung des Landesbetriebs Information und Technik (IT NRW) hervor. Im gleichen Zeitraum stieg auch die Zahl der Geburten insgesamt: von 2146 im Jahr 2009 auf 2575 im vergangenen Jahr. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2017.

2018 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 173.150 Jungen und Mädchen lebend geboren; das waren 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei deutschen Frauen war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau mit 1,45 um 0,84 niedriger als bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit (2,29). 2017 hatten deutsche Frauen durchschnittlich 1,44 Kinder, nichtdeutsche Frauen 2,35 Kinder geboren. Demnach blieb die zusammengefasste Geburtenziffer bei deutschen Frauen in etwa gleich (+0,01), während sie bei nichtdeutschen Frauen um 0,06 sank. Die zusammengefasste Geburtenziffer gibt die durchschnittliche Kinderzahl an, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller 15- bis 49- jährigen Frauen des betrachteten Berichtsjahres entspräche. Wie viele Kinder ein Frauenjahrgang im Durchschnitt tatsächlich geboren hat, ist erst bekannt, wenn die Frauen das Ende des gebärfähigen Alters erreicht haben, das statistisch mit 49 Jahren begrenzt wird.

Landesweit betrachtet gab es 2018 im Kreis Coesfeld (1,88) den höchsten und in Münster (1,29) den geringsten Wert bei der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau. Auch in den größeren Städten in der Region sind die Zahlen gestiegen: in Düsseldorf von 1,28 im Jahr 2009 auf 1,42 2018; in Krefeld von 1,37 auf 1,63 und in Mönchengladbach von 1,4 auf 1,6.

(emy)