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Forstbehörde warnt vor Waldbrandgefahr im Kreis Viersen - und Rudelbildung

Kreis Viersen : Forstbehörde warnt vor Waldbrandgefahr und Rudelbildung

Das Wochenende wird sonnig und warm – bis zu 21 Grad Celsius sollen es werden. Weil vermutlich viele Menschen das schöne Wetter nutzen wollen, um bei frischer Luft durchzuatmen, setzt der Kommunale Ordnungsdienst Viersen am Freizeitgelände Hoher Busch eine Kameradrohne ein, um einen schnellen Überblick über eventuelle Verstöße gegen die Kontaktsperre zu erhalten.

Bislang stellten die Ordnungshüter 40 Bußgeldbescheide über je 200 Euro aus, weil Menschen Teil verbotener Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit waren. Auch an den Ostertagen werde der Ordnungsdienst verstärkt kontrollieren, sagte ein Stadtsprecher.

 Auch das Regionalforstamt rechnet für dieses Wochenende mit deutlich mehr Ausflüglern in den Wäldern. „Warme Temperaturen und Trockenheit führen jedoch dazu, dass Waldbesucher leicht einen Waldbrand auslösen können“, warnte Christian Langfeldt vom Regionalforstamt Niederrhein. Da derzeit die Sonne ungehindert durch die noch unbelaubten Bäume auf den Waldboden scheinen kann, können sich trockene Pflanzen, Gräser oder Laub besonders leicht entflammen. „Dies ist im Frühjahr nicht ungewöhnlich. Doch in diesem Jahr lockt der Wald aufgrund der Corona-Krise viele Menschen zum Sport treiben und Spazieren an. Damit steigt auch das Risiko, dass Waldbrände entstehen“, sagt Langfeldt, Leiter des Fachgebietes Dienstleistung im Regionalforstamt Niederrhein. Er weist auf das derzeit geltende Rauchverbot im Wald hin und bittet um Einhaltung der Kontaktbeschränkungen: „Vermeiden Sie ,Rudelbildungen’. Diese sollte momentan allein den Wildtieren vorbehalten sein!“