Folkige Klänge mit Tender Art im Innenhof der Burg Brüggen

Brüggen : Zarte Klänge an der Burg Brüggen

Die Band Tender Art um Sopranistin Andrea Hörkens präsentierte beim „Brüggener Sommer“ gefühlvolle Balladen mit Gitarre und Violine. Das Publikum war begeistert

Beim Konzert von Tender Art in Brüggen waren Schattenplätze sehr gefragt. Bei der Veranstaltungsreihe „Brüggener Sommer“ trat die Band im Innenhof der Burg Brüggen unter freiem Himmel auf. Manche Besucher waren mit Sonnenbrille oder Sonnenhut gut ausgerüstet oder hatten sogar einen Schirm dabei. Andere folgten dem Schatten mit ihren Stühlen und wichen auf die Burgwiese aus. Die Musik der Gruppe war überall zu hören und lockte so Neugierige an. Für ihre Darbietung erhielten die Musiker kräftigen Applaus.

Die Zuhörer konnten zwischendurch die Augen schließen und träumen, denn die gefühlvollen Balladen mit den empfindsamen Texten, die die Brüggener Sopranistin Andrea Hörkens sang, entspannten und berührten. Begleitet wurde Hörkens von ihrem Mann Thomas Roderburg (Gitarre) und Kerstin Weuthen (Violine). Hinzu kam die Irish Whistle, eine Flöte, sowie Instrumente, die Naturklänge erzeugten, etwa Regenrohr und Donnerrohr. Die Band und ihre Musikstücke haben eine besondere Geschichte: Die Texte der Lieder stammen von Ishmael von Heidrick-Barnes. Der kalifornische Dichter ist ein gemeinsamer Freund von Hörkens und Roderburg. Die Sängerin vertonte die Gedichtsammlung des Freundes und gründete mit ihrem Mann das Duo Tender Art, das später um Kerstin Weuthen (Violine) und Valera Matüschenko (Piano) erweitert wurde, um das instrumentale Klangbild zu bereichern.

Von den CDs „Illumination“ und „Nuances of sound“ präsentierten die Musiker in Brüggen eine Reihe von Liedern, darunter „Milk & Tea“, „Everything“, „Genuine“, „Canyon of Flowers“ oder „With You Beside Me“. Das Publikum zeigte sich sichtlich begeistert und spendete reichlich Applaus. Zuhörerin Hildegard Reugels-Schlütter aus Niederkrüchten gefiel das Konzert gut, bei einigen Songs hätte sie sich noch einen Kommentar gewünscht. Beate Molls, ebenfalls aus Niederkrüchten, ergänzte: „Wir haben die Gruppe schon öfter gehört. Die Musik war gut abgestimmt. Alles passte.“

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