Fördermittel für Digitalisierungsprojekte in der Pflege

Fördermittel der Pflegeversicherung : Fördermittel für Digitalisierung in der Pflege

Damit sollen die Personalausstattung und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Die WFG bietet Beratung an.

Pflegeeinrichtungen haben Aussicht auf finanzielle Unterstützung: Bis 2021 stellt die Pflegeversicherung Fördermittel zur Entlastung der Pflegekräfte für Digitalisierungsprojekte zur Verfügung, teilt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mit. Damit sollen die Personalausstattung und die Arbeitsbedingungen und damit die Betreuung der Pflegebedürftigen verbessert werden.

„Das Programm im Rahmen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes bietet auch Unternehmen im Kreis Viersen die Möglichkeit, die Digitalisierung in der Pflege voranzubringen“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen, Thomas Jablonski. Ambulante und vollstationäre Pflegeeinrichtungen erhalten demnach einen einmaligen Zuschuss für digitale Anwendungen, die insbesondere das interne Qualitätsmanagement, die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation, die Erhebung von Qualitätsindikatoren, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und vollstationären Pflegeeinrichtungen einschließlich Videosprechstunden sowie die dazugehörigen Aus-, Fort- und Weiterbildungen in der Altenpflege betreffen. Pro Pflegeeinrichtung würden bis zu 40 Prozent der Kosten für die digitale oder technische Ausrüstung und damit verbundene Schulungen übernommen. Höchstens ist ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro möglich. Dieser könne auch auf mehrere Maßnahmen verteilt werden.

„Das Programm ist für Unternehmen auch deshalb besonders reizvoll, da man auch nach Anschaffung oder Durchführung der Maßnahme noch die Förderung erhalten kann“, sagt der Fördermittelexperte der WFG, Armin Möller. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 02162 8179106 oder per E-Mail unter ­armin.moeller@wfg-kreis-­viersen.de.­

(RP)
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