Viersen: Flüchtlinge können jetzt ins Kaiser's-Gebäude umziehen

Viersen : Flüchtlinge können jetzt ins Kaiser's-Gebäude umziehen

Die 150 Flüchtlinge, die die Stadt Viersen kurzfristig in der Sporthalle Ransberg untergebracht hat, können nun endlich in das ehemalige Kaiser's-Gebäude am Lichtenberg umziehen. Die Immobilienfirma "Logicor", die Eigentümerin des Gebäudes ist, hat den Mietvertrag unterschrieben. Das erklärte Bürgermeister Günter Thönnessen gestern am Rande des Besuchs von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Viersen. Der Umzug ist für die kommende Woche geplant. Einen genauen Termin nannte Thönnessen aber nicht.

Der Umzug der Flüchtlinge findet damit knapp zwei Wochen später statt als zunächst geplant. Eigentlich hätten die 150 Menschen schon in der vergangenen Woche in das Gebäude umziehen sollen. Weil es aber noch um letzte Details im Mietvertrag ging, den die Stadt der Immobilienfirma zur Unterschrift vorgelegt hatte, hatte "Logicor" mit der Unterschrift gezögert. Nun endlich ist der Vertrag unterschrieben und damit rechtskräftig.

Ende Juli war die Stadt Viersen von der Bezirksregierung angewiesen worden, kurzfristig Raum für 150 Flüchtlinge zur Erstaufnahme bereitzustellen. Innerhalb 48 Stunden wurde damals die Sporthalle Ransberg zu diesem Zweck hergerichtet. Die Unterbringung dort galt von Anfang an nur als Notlösung.

(sef)