Festival "Süchteln brennt" am 18. Januar 2020 in Viersen

Festival in Viersen : „Süchteln brennt“ auch 2020

Zum 24. Mal organisieren Markus Heines und seine Mitstreiter das Festival im Josefshaus, oder wie sie es nennen: „inoffizieller Rock-’n’-Roll-Neujahrsempfang“. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Für Gastgeber und Gäste ist „Süchteln brennt“ weit mehr als einfach nur ein Rockfestival. Organisator Markus Heines nennt es nicht nur „inoffizieller Rock-’n’-Roll-Neujahrsempfang“ – sondern auch „Familientreffen“. Am 18. Januar wird er die Familie zum 24. Mal im Josefshaus begrüßen, und zu der gehören nicht nur Süchtelner: „Was 1997 als Idee oder Vision eines Indoor-Festivals begann, ist längst am gesamten Niederrhein bekannt und beliebt“, sagt Heines.

Der Tischlermeister und seine Mitstreiter vom Organisationsteam setzten bisher auf einen Mix aus regionalen und überregionalen Bands. Dabei soll es auch 2020 bleiben. „Das Festival hat in den letzten Jahren eine Konstanz bewiesen, und sowohl musikalische Vielfalt als auch Qualität zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis stimmen auch 2020 wieder“, betont Heines. Ein ambitioniertes Organisations-Team in Verbindung mit familiärer Atmosphäre, fairen Getränkepreise und entspannten Gästen – das sei mindestens genauso das Markenzeichen von „Süchteln brennt“ wie die Auswahl der Bands. „Auch an der Technik-Front kann man sich absolut mit Clubs in den umliegenden Großstädten messen, denn Dinge wie eine Leinwand, eine Schwenkarmkamera und Lightshow gehören schon seit einiger Zeit zum Standard des Festivals.“ Vier Bands sollen am 18. Januar dafür sorgen, „dass in Sötele’ dann  auch wirklich die Hütte brennt“, sagt Heines. Elfmorgen, Scruffyheads, Ghosther und die Kapelle Petra wollen sich dieser Aufgabe stellen.

Elfmorgen aus Wetterau in Hessen kennen Süchteln bereits. Das Trio war 2016 und 2018 Teil der Süchteln-brennt-Familie. Was sie bieten, fassen Heines und sein Team so zusammen: „Deutsche Texte und das zum Glück nicht wie die aktuellen deutschen Pop-Poeten, sondern ehrlich, geradeaus und manchmal auch etwas übers Ziel hinaus geschossen. Das aber mit Ansage und musikalisch irgendwo zwischen Indie und Punk mit Ausflüssen in den Reggae oder klassischen Deutschrock.“ Elfmorgen sei eine „grandiose Live-Band“, die auch schon beim Festival „Eier mit Speck“ am Hohen Busch sehr abgefeiert worden sei.

Die Scruffyheads kommen mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Trompete, Saxophon, Posaune und mehrstimmigem Gesang. Foto: Veranstalter

Scruffyheads Die Band aus Köln spielt Ska, gemixt mit „einem guten Schuss Swing und einer Prise Reggae“, erklären die Veranstalter. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Trompete, Saxophon, Posaune und mehrstimmiger Gesang sollen dem Publikum einheizen. Die sieben „musikalischen Unruhestifter“ zeichne ihre musikalische Offenheit und die Freiheit von Berührungsängsten und Problemen mit Stilbrüchen aus. Oder, wie es die Presse mal passend formuliert habe: „Das Schöne an den Scruffyheads ist wohl neben ihrer unbändigen Fröhlichkeit, die Fertigkeit, den Genrespagat innerhalb ihrer Songs zu schaffen. Harte Gitarren mixen sich wie das alltäglichste der Welt mit einem Ska-Rhythmus zu einer tadellosen Melodie.“

Ghosther aus Erkelenz stehen für Rock, Pop, Alternative – und jede Menge Metal. Foto: Veranstalter

Ghosther aus Erkelenz stehen für Rock, Pop, Alternative – „und jede Menge Metal“, informiert Heines.  Aus all dem zaubere die Band einen Sound, „der vom Ohr direkt ins Langzeitgedächtnis rast, unter der Haut kribbelt, in Beine, Hintern und Kopf fährt und oben wieder raus kommt“. Wenn Frontfrau Jenny das Mikro in die Hand nehme, „dann muss man einfach mitsingen“. Die Konzerte der vier Rheinländer seien legendäre Partys.

Die Kapelle Petra aus Hamm hat bereits sechs Alben veröffentlicht. In Viersen und Umgebung treten sie schon seit einigen Jahren bei Festivals und Konzerten auf. Fotos: Veranstalter. Foto: Veranstalter

Kapelle Petra Neben Elfmorgen steht auch die Kapelle Petra aus Hamm am 18. Januar nicht zum ersten Mal bei „Süchteln brennt“ im Josefshaus auf der Bühne. Das Quartett habe nach mehr als 20 Jahren Bandgeschichte mittlerweile sechs Alben veröffentlicht, weiß Heines. „Und immer noch stimmt ihre eigene Mischung aus Mitsingmelodien, Absurditäten und einer Prise Melancholie.“ Titel wie „Geburtstag“, „ Aber ne Wurst“ oder „Seitdem ich Johnny Cash bin“ seien einigen Konzert- und Festivalbesuchern in Viersen und Umgebung bekannt. Heines: „Daher freuen wir uns schon jetzt auf die sympathischen Jungs der Kapelle und auf einen tollen Konzertabend mit diesen Showprofis aus Hamm.“

Der Organisator rät dazu, Karten für „Süchteln brennt“ möglichst früh im Vorverkauf zu sichern – in den Vorjahren sei das Festival immer ausverkauft gewesen.