Viersen: FDP will Präsenz in den sozialen Medien verbessern

Viersen : FDP will Präsenz in den sozialen Medien verbessern

Die Parteiarbeit war 2017 intensiver als in den vorigen Jahren. Dies ist das Resümee, das Frank a Campo beim Ortsparteitag des FDP-Stadtverbandes zog. Was den Vorsitzenden dabei besonders freue, sei die Tatsache, dass dieser Einsatz Früchte trage.

Die Mitgliederzahl stieg auf 50. Das sind sechs mehr als 2016. Dazu sei der erfolgreich verlaufene Landtags- sowie der Bundestagswahlkampf gekommen, sagt a Campo. Drittstärkste Partei im Landtag und Regierungsbeteiligung seien das Ergebnis. Die auf der Tagesordnung stehenden Wahlen bestätigten den Vorstand: Udo van Neer und Alexandra Hurschler blieben die Stellvertreter von a Campo. Wai-Chuong Lee ist Schatzmeister und Hurschler zudem noch Schriftführerin.

Der Vorsitzende hob seine Hauptthemen Kultur, Schule und Integration hervor. Die Umgestaltung der Schullandschaft, das für die Primusschule benötigte neue Gebäude, die Diskussionen um eine Schulschließung, die mit dem Neubau einer Förderschule durch den Kreis abschloss, das Kreisarchiv - er ließ das Jahr noch einmal Revue passieren. "Zwei Arbeitsfelder stehen nach wie vor auf meiner Agenda", sagt a Campo. "Das eine ist die Gewinnung neuer aktiver Mitstreiter, ein Dauerthema, das mich nie verlässt. Das andere ist unsere Präsenz in den sozialen Medien."

Stefan Feiter beleuchtete die Fraktionsarbeit: "Es ist unverständlich, dass die CDU und die Grünen die Haushaltskonsolidierung durch höhere Belastung für Bürger und Wirtschaft erreichen wollen, aber die Verschlankung der Verwaltungsspitze rundheraus ablehnen. Das wäre eine Einsparung von 200.000 Euro im Jahr gewesen", sagte der Fraktionsvorsitzende. In einer Diskussion sprach die Partei über die vergleichsweise hohe Arbeitslosigkeit und vor allem Langzeitarbeitslosigkeit in Viersen sowie den generellen Verlust an Arbeitsplätzen in den vergangenen Jahren.

Zudem diskutierte die FDP Schwierigkeiten einer mittelgroßen Stadt im einerseits ländlichen Gebiet und andererseits im Einzugsgebiet von Großstädten. Als Nachteil wurde insbesondere die fehlende Direktanbindung per Bahn nach Düsseldorf gesehen. Gäbe es diese, würde Viersen auch für viele junge Menschen attraktiv werden, hieß es.

(tref)