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Viersen: Fällen von 42 Pappeln rechtmäßig

Viersen : Fällen von 42 Pappeln rechtmäßig

Die im Februar von der Stadt Viersen vorgenommene Fällung von 42 Pappeln an der Clörather Mühle war rechtmäßig. Zu diesem Ergebnis kommt die Kommunalaufsicht des Kreises Viersen.

Sie war von der Bezirksregierung Düsseldorf mit der Prüfung einer Eingabe beauftragt worden. Dort war argumentiert worden, die bereits 2007 im Forstwirtschaftsplan dargestellte und vom damaligen Umweltschutzausschuss genehmigte Fällung der Pappeln hätte 2012 erneut in den Forstwirtschaftsplan aufgenommen werden müssen. Diese Auffassung wies der Kreis Viersen nun zurück.

Auch das Regionalforstamt Niederrhein und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW hätten keine Anhaltspunkte gesehen, die Rechtsauffassung der Antragstellerin zu bestätigen. Auch landschaftsrechtlich sei die Fällung der Pappeln nicht zu beanstanden, so der Kreis Viersen weiter. Dies gehe aus der Stellungnahme des Amtes für Bauen, Landschaft und Planung des Kreises Viersen hervor. Die Pappeln hätten nachweislich ein Alter von mindestens 50 Jahren gehabt und seien somit im forstwirtschaftlichen Sinne hiebsreif. Der Einschlag entspreche damit der Vorgabe des Landschaftsplans.

Bei der Eingabe an den Bürgermeister der Stadt Viersen, die Fällung bis zur Klärung der Angelegenheit zu stoppen, handele es sich nicht um einen förmlichen Rechtsbehelf. Somit bestehe auch kein Anspruch darauf, dass die Stadt geplante Maßnahmen bis zur Klärung der Eingabe zurückstellt.

Eine erste überschlägige Prüfung der Eingabe habe keine Anhaltspunkte für ein rechtswidriges Verhalten der Stadt Viersen ergeben und damit keine Handhabe, die Fällung der Pappeln vorerst zu stoppen.

(RP/rl/jco)