Viersen: Ex-Berger-Gelände: Baubeginn ist noch unklar

Viersen: Ex-Berger-Gelände: Baubeginn ist noch unklar

Beim Kreis Viersen läuft noch ein Genehmigungsverfahren. Investor Hans-Rudolf Holtmann plant die Sanierung

In den vergangenen Wochen sind in Grefrath an der Mülhausener Straße die mehr als 150 Jahre alten Werkshallen der ehemaligen Firma Berger, später Fibrit und Johnson Controls, abgerissen worden. Dort ist jetzt ein großes Loch zu sehen. Der Wuppertaler Investor Hans-Rudolf Holtmann hat das ehemalige Firmengelände von Johnson Controls übernommen und hatte jetzt ein Gespräch mit der Grefrather Gemeindeverwaltung. Dabei erfuhr diese, dass derzeit noch ein Genehmigungsverfahren beim Kreis Viersen läuft. Der Bereich, der durch die Abtragung der Hallen frei geworden ist, wird nicht anders verwendet. Zunächst soll die freigelegte Fassade verkleidet und ein Zaun gesetzt werden. Es gibt zwischen der Gemeinde und dem Investor fortan einen regelmäßigen Austausch zur der weiteren Entwicklung in dem Gelände, berichtete Wirtschaftsförderer Jens Ernesti. Ansiedeln konnte Holtmann auf dem Werksgelände bereits einen Automobilzulieferer, der sich inzwischen bereits erweitert hat.

Das Gebäude der Firma Berger an der Mülhausener Straße war in Grefrath die älteste noch stehende Industrie-Immobilie (Heimweber und Leinenweberei). 1864 war es errichtet worden. Zeitweise arbeiteten dort 350 Mitarbeiter. Im Jahr 1947 kam das Ende für die Firma. Die Gemeindeverwaltung hat ferner mit der Firma Hamelmann ein Gespräch bezüglich der Sanierung und Bebauung des ehemaligen Geländes der Abteilung II der Grevelour zwischen der Nord- und Neustraße geführt.

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Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat sich auf dem Gelände nichts getan. Die Gemeinde hatte das Gelände an Hamelmann verkauft. Man geht davon aus, dass Hamelmann mit der Sanierung noch in diesem Jahr beginnen wird.

(mab)