Europawahl 2019: Stefan Berger (CDU) aus dem Kreis Viersen ins Europaparlament gewählt

CDU-Politiker : Stefan Berger aus dem Kreis Viersen ins Europaparlament gewählt

Erst um 4.23 Uhr herrschte in der Nacht zu Montag Gewissheit: Stefan Berger, Kandidat der CDU Niederrhein, wird Abgeordneter des Europaparlaments.

Der 49-jährige Landtagsabgeordnete kommt aus Schwalmtal im Kreis Viersen. Er kündigte an: „Ich werde mich in Brüssel insbesondere für Bildung und Umweltpolitik einsetzen.“

Berger, verheiratet, eine Tochter, hatte den eigentlich aussichtsreichen Platz sechs auf der Landesliste der NRW-CDU. Da die Christdemokraten bei der Europawahl massive Verluste erlitten, sah es am Wahlabend zwischenzeitlich so aus, als werde er dem Europaparlament nicht angehören. Was ihn tröstete: „Wir haben am Niederrhein besser abgeschnitten als in Land und Bund.“

Geholfen hat dem promovierten Dozenten Berger am Ende die gute Wahlbeteiligung in NRW. Bei der Europawahl gibt es keine Wahlkreise; die Mandate werden seit 2009 nach dem sogenannten Divisorverfahren mit Standardrundung verteilt. Dabei werden die 96 Sitze für die EU-Parlamentarier aus Deutschland auf die Parteien entsprechend dem Verhältnis ihrer insgesamt in ganz Deutschland erreichten Stimmenzahlen verteilt. Bei der CDU, die mit einzelnen Landeslisten zur Wahl antrat, mussten die ermittelten Sitze dann noch auf die Landeslisten entsprechend unterverteilt werden.

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