Europaschule Schwalmtal: Jugendliche können in Ausbildung schnuppern

Bildung in Schwalmtal : Jugendliche können in Ausbildung schnuppern

Dank einer neuen Kooperation können Jugendliche der Europaschule Schwalmtal künftig Ausbildungsberufe der Logistik kennenlernen.

Jugendliche der Europaschule Schwalmtal können ab sofort in der Berufsorientierungsphase drei verschiedene Ausbildungsberufe in der Logistik kennenlernen. Dies machte eine Schulpartnerschaftsvereinbarung möglich, die die Schule jetzt mit der Lagro Logistik GmbH unterzeichnet hat. Erste Eindrücke können in den Ausbildungsberufen Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik und Kaufmann für Büromanagement gesammelt werden.

Für die Europaschule handelt es sich um den fünfte Schulpartnerschaftsvertrag mit einem Unternehmen. Vermittelt wurde die neue Kooperation durch die IHK Mittlerer Niederrhein. Das Ziel der Praktika ist vorrangig die Übernahme in eine Ausbildung.

In der neunten Jahrgangsstufe können Schüler Berufsorientierungspraktika jeweils im Herbst und im Frühjahr absolvieren, in der zehnten Klasse folgt ein dreiwöchiges Praktikum. In der neunten oder zehnten Klasse können die Jugendlichen zusätzlich ein Langzeitpraktikum bei Lagro Logistik antreten. „Die Schüler erhalten einen ersten Einblick in die Berufswelt, indem sie bei der Firma mit anpacken und bei den Arbeitsabläufen dabei sein können“, sagt Astrid Symanski-Pape, Lehrerin und Berufswahlkoordinatorin der Europaschule. Auch die Lage von Lagro inmitten der Logistikregion und die gute Anbindung bieten ideale Voraussetzungen für die Kooperation. Die Lagro Logistik GmbH zählt etwa den Sanitär- und Lampen-Onlinehändler Reuter zu ihren Kunden. Die Firma unterhält seit 2018 eine Kooperation mit der Anna-Schiller-Schule in Mönchengladbach: Seit 2019 beschäftigt sie zwei Auszubildende, einer kommt von der Schwalmtaler Europaschule. „Aus unserer Sicht ist es optimal, dass die Jugendlichen bei der Berufsorientierung die Arbeitsabläufe im Unternehmen hautnah erleben können und so sehen, welche Aufgaben sie bei der Ausbildung erwarten würden“, sagt Lagro-Logistik-Geschäftsführer Frank Kohlen. Für das Unternehmen sei es ideal, potenzielle Auszubildende frühzeitig kennenzulernen. „Bei unseren Stellen handelt es sich um Arbeitsstellen mit großem Zukunftspotenzial, da in der Logistik nie alle Prozesse automatisiert ablaufen werden“, so Kohlen. RP

(RP)