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Erstmals mehr als tausend Einwohner im Kreis Viersen in Quarantäne

Corona im Kreis Viersen : Erstmals mehr als tausend Einwohner in Quarantäne

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind mehr als tausend Einwohner des Kreises Viersen in häuslicher Quarantäne. Am Donnerstag wurden dem Kreisgesundheitsamt 94 neue Infektionen bekannt, die Sieben-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner stieg von 150 auf 159. Aktuell gelten 646 Personen im Kreis Viersen als infiziert, 28 weniger als am Mittwoch.

In den Krankenhäusern im Kreis Viersen wurden 36 Sars-CoV-2-Infizierte behandelt. Neun von ihnen befanden sich auf der Intensivstation, sechs mussten beatmet werden.

Neue Corona-Fälle gab es unter anderem an der Paul-Weyers-Schule am Standort Viersen-Dülken (zwei Personen), in der Kita Marienheim in Viersen-Dülken (eine Person) sowie in einer Flüchtlingsunterkunft in Schwalmtal (eine Person). Der Kreis meldet Corona-Fälle in Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen nur, wenn ein erhöhtes Risiko vorliegt, dass sich dort mehrere Personen infiziert haben könnten.

So verteilen sich die nachgewiesenen Fälle auf die Städte und Gemeinden: Brüggen: 33 Infizierte (–3), Nettetal: 147 (–5), Niederkrüchten: 30 (–2), Schwalmtal: 36 (+4), Viersen: 184 (–7), Grefrath: 15 (–4), Kempen: 51 (–7), Tönisvorst: 48 (–4), Willich: 102 (–7).

In einer früheren Version des Textes hatten wir 96 Neuinfektionen gemeldet. Der Kreis hat diese Angabe zwischenzeitlich korrigiert.

(mrö)