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Erstes Todesopfer der Südafrika-Mutante im Kreis Viersen

Corona im Kreis Viersen : Erstes Todesopfer der Südafrika-Mutante im Kreis

In Viersen ist eine 73-jährige Frau an den Folgen ihrer Corona-Infektion gestorben. Das Kreisgesundheitsamt geht davon aus, dass sie die südafrikanische Virusvariante in sich trug.

Eine 73-jährige Frau aus Viersen ist an den Folgen ihrer Corona-Infektion gestorben. Das Kreisgesundheitsamt geht davon aus, dass sie die südafrikanische Virusvariante in sich trug. Die Frau war Kontaktperson im Zusammenhang mit den Infektionsfällen im Haus für seelisch kranke Menschen in Viersen-Dülken. Auch bei mehreren Kindern einer Großtagespflege wurde jetzt das mutierte Virus nachgewiesen.

Am Freitag sank im Kreis Viersen der Inzidenz-Wert unter 50 – die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen je 100.000 Einwohner lag bei 44. Insgesamt 23 Neuinfektionen wurden gemeldet, darunter auch vier Bewohner des Seidenhofs in Nettetal und ein Mitarbeiter des Seniorenzentrums Haus Greefsgarten in Viersen. 237 Menschen sind aktuell infiziert – zwei weniger als am Donnerstag. Für 472 Kontaktpersonen ist Quarantäne angeordnet.

Die aktuellen Zahlen aus den einzelnen Städten und Gemeinden: Viersen: 112 (+2), Nettetal: 29 (-3), Brüggen: 10 (-1), Schwalmtal: 3 (-2),  Niederkrüchten: 7 (-1), Kempen: 15 (+2), Willich: 30 (+3),  Grefrath: 13 (+1), Tönisvorst: 18 (-3).

(mrö)