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Niederkrüchten: Erste Bilanz zur Kooperation der Gemeinden

Niederkrüchten : Erste Bilanz zur Kooperation der Gemeinden

Nach dem ersten Jahr der interkommunalen Zusammenarbeit der Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal hat die Gemeindeverwaltung Niederkrüchten jetzt Bilanz gezogen. Auf Wunsch des Rates schlüsselte die Verwaltung auf, wie viel Geld die Gemeinde bei Bauhof-Bereitschaft, Wohngeldberatung und Rentenanträge sparte. Für die Bilanz hatte die Verwaltung die Daten vom 1. April bis zum 31. Dezember 2017 erfasst und mit den Zahlen für 2016 verglichen.

Wie Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) im Haupt- und Finanzausschuss mitteilte, seien die finanziellen Aspekte positiver als erwartet: Bei Bauhofbereitschaft verzeichnete die Gemeinde Gesamtkosten von 16.984 Euro, im Vergleich zu 2016 lag die Ersparnis bei 10.400 Euro. Im Bereich Wohngeld verzeichnete sie Kosten von 22.002 Euro - statt einem erwarteten Minus konnte Wassong hier ein Plus von 692 Euro verkünden. Im Bereich Rente lagen die Kosten bei 10.787 Euro. Die Ersparnis lag bei 3.810 Euro.

Johannes Wahlenberg (CDU) lobte die Kooperation der Grenzlandgemeinden: "Wir wollen ermuntern, diesen Weg fortzuführen und das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit weiter voranzubringen." Das sei ein Gebot der Zeit. Wassong zufolge prüfen die Verwaltungen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit - für alle drei Gemeinden wie auch für zwei Kommunen. Im Bereich Elternbeiträge etwa wollten Brüggen und Schwalmtal zusammenarbeiten, so Wassong.

(biro)