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Konzert: Erasmus-Symphoniker mit voluminösem Klang

Konzert : Erasmus-Symphoniker mit voluminösem Klang

Feierliche Klänge eröffneten das Konzert der Erasmus-Symphoniker in der Viersener Kreuzkirche. Das Orchester des Viersener Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums begann mit dem „Andante festivo“ von Jean Sibelius.

So feierlich blieb es nicht, für Abwechslung war gesorgt. Walzerklänge standen genau so auf dem Programm wie Stürmisches und Komödiantisches.

Ob Schostakowitschs Zweiter Walzer erklang, „Into the storm“ oder „Der Einzug der Komödianten“ aus Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“: Beachtlich war der volle, voluminöse symphonische Klang des Orchesters. Der konnte sich, wie Orchesterleiter Marcel Otto zu Recht feststellte, in der „bombastischen Akustik“ der evangelischen Kirche optimal entfalten. Aber die Akustik erklärt nicht alles. Es sind schon erfreulich gute junge Musiker dabei, vor allem bei den Holz- und Blechbläsern. Souverän klangen auch die Pauken.

Die sinfonische Dichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius ist anspruchsvolle Orchesterliteratur, auch von diesem Werk gelang eine klangvolle Wiedergabe. Kraftvoll gelang auch der Schluss des Konzerts mit „Millennium“ von Richard Meyer.

  • Borussia-Trainer Ronny Rogawska. ⇥Foto: Dieter Wiechmann
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Marcel Otto hatte alles sorgfältig einstudiert und bewährte sich als zuverlässiger, impulsgebender Dirigent. Die Zuhörer in den gut gefüllten Kirchenbänken spendeten begeisterten Beifall und hörten noch zwei Zugaben. Eine davon bot schon einen Ausblick auf den bevorstehenden Abiturientenball. Dann wird erneut der festliche Marsch erklingen, der auch bei der „Last Night of the Proms“ nie fehlen darf: Edward Elgars „Pomp and circumstances“.