Energieplan für Niederkrüchten Atombunker soll Stromspeicher werden

Niederkrüchten · Die Gemeinde Niederkrüchten möchte in der Energieerzeugung klimaneutral und nachhaltig werden. Wie gelingt das am besten? Der Zwischenbericht des Instituts „Fraunhofer Umsicht“ enthält eine Überraschung.

Blick in einen Atombunker. Unsere Aufnahme entstand unter der Grundschule Frimmersdorf im Rhein-Kreis Neuss.

Blick in einen Atombunker. Unsere Aufnahme entstand unter der Grundschule Frimmersdorf im Rhein-Kreis Neuss.

Foto: Stefan Rosellen

Mit den sechs Windkraftanlagen und den Photovoltaik-Panels, die im Energie- und Gewerbepark auf dem ehemaligen Militärflughafengelände in Elmpt geplant sind, kann der gesamte Energiebedarf des neuen Gewerbeparks gedeckt werden. Das ist die Kernaussage des Zwischenberichts des Institut Fraunhofer Umsicht, der jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Klimaschutz erläutert wurde. Die Wissenschaftler waren mit einem Ratsbeschluss im März beauftragt worden, die Möglichkeiten einer „klimaneutralen, nachhaltigen und kommunalen Energie für Niederkrüchten“ zu untersuchen. Inzwischen wurde der Titel in „Energie für Niederkrüchten“ umbenannt.