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Einwohner im Kreis Viersen produzieren weniger Müll

Müllbilanz : Einwohner im Kreis Viersen produzieren weniger Abfall

Die neue Abfallbilanz zeigt geringere Abfallmengen für das Jahr 2019 auf. Durchschnittlich produziert jeder Einwohner im Kreis Viersen 491 Kilogramm Abfall im Jahr. Das ist der niedrigste Stand seit 2013.

Jeder Einwohner im Kreis Viersen hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 491 Kilogramm Abfall produziert; das sind sieben Kilogramm weniger als im Jahr 2018. Das geht aus der neuen Abfallbilanz des Kreises Viersen hervor.

Insgesamt sank die Abfallmenge damit auf den niedrigsten Stand seit 2013. Den größten Anteil hatte demnach mit 184 Kilogramm (Vorjahr: 186) der Restabfall. Zweitgrößter Anteil waren Pflanzenabfälle (120 Kilogramm, zwei Kilo weniger als 2018), gefolgt von Papier und Pappe (69 Kilogramm, zwei Kilo weniger als 2018). Stark rückläufig entwickelten sich Leichtverpackungen – 38 Kilogramm landeten pro Einwohner in der gelben Tonne (Vorjahr: 43 Kilogramm). Die Menge an Sperrmüll pro Einwohner ging um ein Kilogramm auf insgesamt 22 Kilogramm zurück.

Die Grafik zeigt die Abfallmenge, die 2019 im Kreis Viersen anfiel, in 1000 Kilogramm. Foto: grafik

Gestiegen sind die Pro-Kopf-Mengen von Glas (21 Kilogramm, plus ein Kilo) und Holz (ebenfalls 21 Kilogramm, ebenfalls ein Kilo mehr als im Vorjahr). Mit zehn Kilogramm pro Person gab es mehr Kleinanlieferungen an den Deponien (Vorjahr: acht Kilogramm). Unverändert blieben die Mengen an Elektroschrott (drei Kilogramm) und Alttextilien (ebenfalls drei Kilogramm). 811 Tonnen Alttextilien und Schuhe wurden eingesammelt, dafür erhielten die Kommunen eine Vergütung von 1936 Euro.

(mrö)