Viersen: Ein Abend für Hildegard Knef

Viersen : Ein Abend für Hildegard Knef

Viersen Die große Chansonnière, Schauspielerin und Autorin Hildegard Knef ist seit 16 Jahren tot. Und dennoch sehr lebendig in der Erinnerung vieler Menschen. Die 1981 in Osnabrück geborene Schauspielerin und Sängerin Anke Jansen stellt die Knef in ihrem ersten Soloprogramm in 21 Liedern und vielen Geschichten und Anekdoten lebendig und gut gelaunt vor. Am Jetzt trat sie mit ihrem Programm im Viersener "Freigeist" auf. Perfekt begleitet von Richard Eisenach am Kontrabass und Thorsten Schreiner am Klavier sang sie die gut bekannten Stücke wie "Ich brauch' Tapetenwechsel", "In dieser Stadt", "Ich hab' so Heimweh nach dem Kurfürstendamm", "So oder so ist das Leben" oder "Für mich soll's rote Rosen regnen" - für die letzten beiden gab es besonders begeisterten Beifall.

Viersen Die große Chansonnière, Schauspielerin und Autorin Hildegard Knef ist seit 16 Jahren tot. Und dennoch sehr lebendig in der Erinnerung vieler Menschen. Die 1981 in Osnabrück geborene Schauspielerin und Sängerin Anke Jansen stellt die Knef in ihrem ersten Soloprogramm in 21 Liedern und vielen Geschichten und Anekdoten lebendig und gut gelaunt vor. Am Jetzt trat sie mit ihrem Programm im Viersener "Freigeist" auf. Perfekt begleitet von Richard Eisenach am Kontrabass und Thorsten Schreiner am Klavier sang sie die gut bekannten Stücke wie "Ich brauch' Tapetenwechsel", "In dieser Stadt", "Ich hab' so Heimweh nach dem Kurfürstendamm", "So oder so ist das Leben" oder "Für mich soll's rote Rosen regnen" - für die letzten beiden gab es besonders begeisterten Beifall.

Doch sie sang auch nicht ganz so bekannte Lieder wie "Wenn die Welt zu ändern wär'" oder "Wer nicht verrückt wird, ist nicht normal". Die Knef wolle sie nicht imitieren, so kann man in der Ankündigung zum Programm lesen, aber sie trifft mit ihrer mal sanften, mal rauchigen, mal kräftigen Stimme gut die besondere und intime Atmosphäre der Knef-Lieder. Fast zwei Stunden lang singt und spricht Jansen. Erzählt von ihrem Kampf mit dem Leben, mit ihrer fragilen Gesundheit, ihrer Sehnsucht nach Liebe, Glück und Anerkennung.

Sie schlüpft in Knefs Rolle, fegt über die Bühne, wird ganz leise - an einigen Stellen trägt sie ein wenig zu dick auf, aber das tut der Begeisterung des Publikums keinen Abbruch. b-r

(b-r)
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