Eier-mit-Speck-Festival 2018 in Viersen: Stadt hebt absolutes Rauchverbot auf

Festival in Viersen : Stadt hebt absolutes Rauchverbot bei „Eier mit Speck“ auf

Die Campingplätze und das Festivalgelände sollen vor dem Start mit Wasser geflutet werden. An bestimmten Stellen auf dem Festival gilt aber auch weiterhin ein Rauchverbot.

Besucher des „Eier mit Speck“-Festivals am Hohen Busch (27. bis 29. Juli) müssen nicht auf Zigaretten oder ähnliches verzichten. Die Stadt Viersen hob am Montagnachmittag das angeordnete absolute Rauchverbot für das gesamte Festivalgelände auf. In der vergangenen Woche hatte das Ordnungsamt das Rauchverbot angeordnet, weil die Wiesen auf dem Festivalgelände wegen der anhaltenden Trockenheit schnell in Brand geraten können. 

Brandamtmann Simon Fritsch von der Feuerwehr Viersen erklärte: „Der Veranstalter bewässert seit Tagen das Festivalgelände und die Campingplätze. Zusätzlich werden auch die angrenzenden Waldwege bewässert, so dass aus unserer Sicht nichts dagegen sprach, das absolute Rauchverbot aufzuheben.“ Die Feuerwehr werde mit einer Brandwache vor Ort sein; ein 2000 Liter Löschwasser fassendes Fahrzeug soll von Donnerstag bis Montag auf dem Festivalgelände geparkt werden. „Und wir platzieren mit Sand gefüllte Eimer als Aschenbecher auf dem Gelände“, erklärte „Eier mit Speck“-Mitgründer Jürgen Haigh.

Allerdings bleibt das Rauchverbot auf den Zuwegungen zum Festivalgelände bestehen. „Nur im eingezäunten Bereich des Festivals und auf dem Campingplatz selbst ist das Rauchen erlaubt“, betonte Stadtsprecher Frank Schliffke. „Verboten bleibt das Rauchen auf den Wegen dazwischen.“ Und: Der Gebrauch von Gaskochern und Grills bleibt verboten, ebenso das Rauchen von Shishas. Gegrillt werden darf aber trotzdem: Auf Gemeinschaftsgrills, die die Festivalmacher bereitstellen. „Wir haben einen Landwirt gefunden, der uns eine Beregnungsanlage hierhin gestellt hat“, erklärte Haigh. „Damit werden wir die drei Campingplätze einmal komplett fluten; auf jede Fläche kommen rund 350.000 Liter Wasser.“ Das werde etwa zehn Zentimeter tief in den Boden eindringen. „Das verhindert, dass die Grasnarbe Feuer fängt.“

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