Viersen: Doggen zu Gast im Seniorenheim

Viersen : Doggen zu Gast im Seniorenheim

Angst vor großen Hunden kennen die Bewohner des St.-Cornelius-Seniorenheims in Dülken nicht. Zum Tag des Hundes erhielten sie Besuch vom Deutschen Doggen Club Mönchengladbach/Viersen. Die Tiere sorgten für strahlende Augen.

Christel Freimann freut sich. "Das ist so schön. Ich habe den Besuch schon im vergangenen Jahr erlebt und freue mich, dass sie wiedergekommen sind", sagt die Seniorin. Dabei streichelt sie den dreieinhalbjährigen Apollo mit sichtbarer Begeisterung. Das Tier lässt sich das Streicheln der Seniorin mit Wohlbehagen gefallen.

Die mächtige schwarze Dogge wird von ihrem Besitzer Simon Mai an der Leine geführt, der gemeinsam mit anderen Doggenbesitzern im Seniorenheim zu Gast war. Bereits zum zweiten Mal erhielt das Seniorenheim Besuch vom Deutschen Doggen Club, Ortsgruppe Mönchengladbach/Viersen. Anlässlich des "Tages des Hundes", den der Verband des Deutschen Hundewesens (VDH) einmal im Jahr ausruft, besuchte die Ortsgruppe die Einrichtung zum zweiten Mal.

"Der erste Besuch hat unsere Bewohner so begeistert, dass wir direkt gefragt haben, ob es nicht möglich wäre, uns am Aktionstag wieder zu besuchen", sagte Schwester Blecilla von der Heimleitung des St.-Cornelius-Seniorenheimes. Rolf Röser, Ehrenvorsitzender der Ortsgruppe, der im vergangenen Jahr die Idee zu dem Besuch hatte, musste nicht lange überlegen. "Uns hat es gefreut zu sehen, mit welcher Freude unsere Hunde und wir begrüßt wurden", berichtete er.

Röser sprach die erneute Aktion vorher nur kurz mit Claudia Klaumann-Mölleken, der Vorsitzenden der Ortsgruppe, ab. Wie auch beim letzten Mal erklärten sich acht Hundebesitzer bereit, ihre Doggen ins Auto zu packen und nach Dülken zu fahren.

Bei dem Treffen wurden bei den Bewohnern der Senioreneinrichtung viele Erinnerungen wach. So auch bei Christel Freimann, die noch lange damit beschäftigt war, "ihren" Apollo zu kraulen. Sie habe früher einen Dackel gehabt, der ihr viel Freude bereitet habe, erinnerte sich die Seniorin, die schmunzelnd den Größenunterschied zwischen den beiden Hunderassen bemerkte.

Im Garten des Seniorenheims wurde fleißig gestreichelt. Sehr zur Freude der Bewohner gab die vierjährige Enana sogar Pfötchen. "Ich hatte früher einen Golden Retriever, daher begeistert mich der Besuch sehr. Leider kann ich nun keinen Hund mehr halten", erzählte Brigitte Neiken.

Jumbo, Lennox, Enana, Apollo, Buddy, Buffy, Emi und Daisy waren aber nicht nur zum Streicheln gekommen. Die Doggen im Alter zwischen elf Monaten und viereinhalb Jahren führten zusammen mit ihren Besitzern auch verschiedene Begleithundeübungen vor. "Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Tiere, die wirklich lieb sind, vorstellen können. So können wir vielleicht auch ein wenig Angst vor großen Hunden abbauen", sagte Klaumann-Mölleken. Bei den Bewohnern des St.-Cornelius-Seniorenheims in Dülken ist das auf jeden Fall gelungen.

(tref)
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