Viersen: Der Tag nach dem Tornado

Viersen: Der Tag nach dem Tornado

"Das war ein Brummen, ein Rauschen, ein Wahnsinnsding", so schilderte ein Anwohner aus Heidend den Tornado, der am Mittwochabend durch den Kreis Viersen rauschte. "Der Sturm kam um 18 Uhr", berichtete Hans-Josef Nelißen aus Dilkrath.

"Das kann ich ganz genau sagen, weil die Kirchturmuhr um 18 Uhr stehengeblieben ist. Es sah aus, als würde es brennen. Die Vögel wussten auch nicht, wohin." Noch in der Nacht zu gestern begannen die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten. Besonders schlimm hatte es den Viersener Ortsteil Boisheim erwischt. Bereits gestern konnten viele Straßen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Andere Arbeiten werden noch einige Tage in Anspruch nehmen

Rund 90 Feuerwehrleute waren in der Nacht zu gestern in Boisheim im Einsatz. Mit der Drehleiter halfen sie, abgedeckte Dächer regensicher zu machen. Foto: Jungmann Günter
(RP)