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Der Kreis Viersen wird männlicher

Bevölkerungsfortschreibung : Der Kreis Viersen wird männlicher

Bis 2040 sinkt die Zahl der Einwohnerinnen viel stärker als die der Einwohner

Der Kreis Viersen wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich rund drei Prozent seiner Bevölkerung verlieren. Das geht aus der neuen Bevölkerungsfortschreibung des Statistischen Landesamtes NRW hervor. Demnach sollen zum Stichtag 1. Januar 2040 rund 289.700 Frauen, Männer und Kinder im Kreis Viersen leben, zum Stichtag 1. Januar 2018 waren es rund 298.700 – ein Rückgang um rund 9000 Personen.

Auffällig in der neuen Statistik ist, dass der Bevölkerungsrückgang Frauen und Männer unterschiedlich stark treffen soll. Aktuell sind knapp 146.000 Einwohner männlich, die Zahl der Einwohnerinnen liegt bei knapp 152.800. Damit übersteigt die Zahl der Einwohnerinnen die der Einwohner um mehr als 6800. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung im Kreis Viersen liegt derzeit bei 51,1 Prozent.

Im Jahr 2040 werden im Kreis Viersen laut der Bevölkerungsfortschreibung gut 142.600 Einwohnern (Rückgang: 3400) gut 147.000 Einwohnerinnen (Rückgang: 5800) gegenüberstehen. Damit übersteigt die Zahl der Einwohnerinnen die der Einwohner nur noch um knapp 4400. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung sinkt im Jahr 2040 auf 50,7 Prozent.