Statistik für den Kreis Viersen Weniger Unfälle in der Corona-Krise

Kreis Viersen · Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Viersen ist im März und April im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich gesunken. Die Polizei führt den Rückgang darauf zurück, dass weniger Menschen unterwegs waren.

 Bei einem Unfall mit einem Linienbus wurde Mitte März in Viersen  eine 56-jährige Autofahrerin aus Meerbusch schwer verletzt. Ein Fahrgast im Bus verletzte sich leicht.

Bei einem Unfall mit einem Linienbus wurde Mitte März in Viersen  eine 56-jährige Autofahrerin aus Meerbusch schwer verletzt. Ein Fahrgast im Bus verletzte sich leicht.

Foto: Daniel Grotjans

Kaum noch Autos auf den Straßen, weniger Fußgänger auf den Gehwegen: Die Corona-Krise sorgte Mitte März dafür, dass sich der öffentliche Raum im Kreis Viersen schlagartig leerte. Und das wiederum hatte etwas anderes zur Folge: Die Zahl der Verkehrsunfälle – etwa Auffahrunfälle, Unfälle mit Pedelec oder beim Einparken – ist im März und April im Vergleich zum Vorjahr teils stark gesunken. „Das führen wir darauf zurück, dass in den vergangenen Wochen weniger Menschen unterwegs waren“, bestätigt Polizeisprecher Wolfgang Goertz. Vor allem bei den Sachunfällen, dazu zählen zum Beispiel Auffahrunfälle mit Blechschaden, Parkplatzrempler mit Unfallflucht und Unfälle beim Abbiegen, sei ein deutlicher Rückgang festzustellen.