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Corona-Fallzahlen Kreis Viersen: Wieder Virus-Mutationen nachgewiesen

Corona im Kreis Viersen : Virus-Mutation bei Mitarbeiterin von Großtagespflege

Acht Kinder aus dem Kreis Viersen mussten in Quarantäne und wurden getestet, mittlerweile liegen erste Ergebnisse vor. Der Inzidenz-Wert sank am Mittwoch auf 52.

Drei weitere Menschen im Kreis Viersen sind positiv auf Virus-Mutationen getestet worden. In einem Fall handelt es sich nach Angaben einer Kreis-Sprecherin um eine Mitarbeiterin eines Großtagespflegestützpunkts in Viersen. Alle acht Kinder der betroffenen Gruppe wurden getestet. Wie der Kreis am Mittwochnachmittag auf Anfrage informierte, war das Ergebnis in fünf Fällen positiv, in drei Fällen negativ. Das Gesundheitsamt habe das Labor angewiesen, zu prüfen, ob bei den Kindern auch eine Virus-Mutation vorliegt. Dafür werde das positive Testergebnis eines der Kinder daraufhin untersucht. Das Ergebnis stehe aber noch aus.

Die Kontaktpersonen der Kinder befinden sich in häuslicher Isolation. Der Kreis geht davon aus, dass sich die Mitarbeiterin der Großtagespflege mit der südafrikanischen Virusmutation B.1.351 infiziert hat. Denn bei einer anderen Person aus Viersen, die mit der Mitarbeiterin Kontakt hatte, ist bereits diese Mutation nachgewiesen worden. Wie der Kreis am Mittwoch außerdem mitteilte, sind sechs weitere Menschen im Kreis Viersen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben – darunter eine 78-Jährige aus Kempen, bei der ebenfalls eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen wurde. Um welche Variante es sich handelt, sei noch nicht abschließend geklärt.

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Zudem wurden dem Kreis am Mittwoch acht neue Infektionen bekannt. Aktuell gelten 255 Menschen als infiziert, davon 118 in Viersen (-8), 29 in Nettetal (-4), neun in Brüggen (-1), acht in Schwalmtal (unverändert) und sieben in Niederkrüchten (unverändert). Die Zahl der neuen bestätigten Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ist von 66 auf 52 gesunken.

(naf)