Comedian Christian Pape wirbt mit lustigen Videos für den Niederrhein-Tourismus

Niederrhein-Tourismus : Ein Comedian wirbt für den Niederrhein

Den Niederrhein bekannte machen, das hat sich Niederrhein Tourismus auf seine Fahnen geschrieben und geht dafür einen neuen Weg samt einem neuen Wegbegleiter. Unter dem Titel „Niederrheinspaziert“ macht sich Comedian Christian Pape auf Niederrhein-Tour.

Begleitet von der Kamera sucht der Wegberger ausgewählte Orte der Region auf und stellt sie auf eine etwas andere Art und Weise vor.

„Ich möchte mich nicht auf Kosten der Heimat lustig machen, sondern mit Humor die Heimat erklären“, sagt Pape. „Frisch, modern und informativ“, beschreibt er das neue Format, dessen Grundidee schon im vergangenen Jahr bei Niederrhein Tourismus aufkam. „Der Niederrhein hat so viele tolle Ecken. Wir wollen ihn dabei nicht nur als Tourismus-Region stärken, sondern auch als generellen Standort. Wir möchten gerade junge Leute ansprechen und ihnen zeigen, was der Niederrhein alles bietet und sie auf diesem Weg in der Region halten“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin Niederrhein Tourismus.

Der Kontakt zu Pape entstand über die Schwalmtaler Networkerin Birgit Stefes. Die Mönchengladbacher Agentur „Terz machen“ arbeitete das Konzept aus, die Kölner Hochglanzfilm Produktionsgesellschaft drehte. Die Kosten: Rund 10.000 Euro.

Für den ersten Videodreh ging es nach einem kurzen Zwischenstopp in Papes Heimat Wegberg, für einen Tag ins „Wunderland“ nach Kalkar. Pape traf sich dort mit Han Groot-Obbink, der aus der als Kraftwerk geplanten Anlage einen Freizeitpark schuf. Ein bisschen Wildwasserbahn, ein wenig Klettern am Reaktorturm, ein Aufsteigen mit dem Riesenrad, ein kurzer Schwenk zu Bar, wo über den Niederrhein philosophiert wird, dazu einige Informationen zum „Wunderland“, in dem in der Hochsaison 450 Menschen arbeiten – die 13 Minuten sind schnell gefüllt.

„Ich kämpfe mich durch die DNA des Niederrheins“, sagt Pape mit Blick auf die kommenden Drehstationen. Für den nächsten Dreh ist der Grefrather Eissport- und Eventpark anvisiert. „Wir hoffen, mit dem Blog mehr Menschen, insbesondere jüngere zu erreichen“, sagt Baumgärtner. Die erste Folge ist ab sofort in den sozialen Netzwerken und auf der Internetseite von Niederrhein Tourismus online.

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